Im Moment weiß ich garnicht, wie ich mich fühlen soll.
Es ist ja nicht so, dass ich mich nicht auf daheim freue, wo ich mich ohne Bedenken auf dem Badfußboden rumrollen kann, mein eigenes Bett habe, meinen Gewohnheiten nachgehen kann, Essen auch noch ohne Vergiftungsgefahr essen kann, wenn es in der Küche runterfällt, meine ganzen lieben Menschen und meine Katze wiedersehen kann.
Allerdings ist Deutschland schon längst nicht mehr meine einzige Heimat und ich sehe mich eigentlich weniger dauerhaft dort.
Außerdem bedeutet das Ende meiner Reise das Ende einer Aera, auf die ich so lange hingefiebert habe.
Ich fühle mich sehr wohl in der Fremde und habe großen Spaß daran, neue Leute kennenzulernen und neue Dinge zu erleben.
Ich kann es kaum glauben.
8 Monate wie im Flug…
Monatsarchiv: Juni 2013
Wellington -> Taupo
Ziemlich früh haben wir heute Wellington verlassen.
Wir sind wieder durch Neuseelands wunderschöne Landschaft gefahren und unser erster Stop war das Wildlife Sanctuary Pukaha Mt Bruce.
Dort habe ich dann auch endlich mal einen Kiwi gesehen!
Im Kiwi-Haus haben sie Manukura, einen weißen Kiwi (sehr besonders).
Nach ein bisschen mehr Busfahrt haben wir in Mangatainoka, the home of Tui Beer, gehalten. Hier steht die Brauerei des Tui Biers und man kann Bier verkosten.
Nach einer eeeeewig langen Busreise sind wir dann in Taupo angekommen. Hier habe ich ein bisschen die Stadt erkundet und eingekauft und dann den Rest des Abends im Hostel mit Dinner und Video (!) schauen verbracht.
Knopfaugen-Attacke
Kaikoura -> Wellington
Der erste Stop an diesem Reisetag war einer der coolsten überhaupt! Einer der wenigen Vorteile, wenn man im Winter hier her kommt: am Ohau Point versammeln sich hier ab etwa März die Baby Seelöwen. Die kleinen knuffigen Dinger mit riesigen Knopfaugen sind dann überall im Busch und auf den Wegen und kommen ganz nahe, schnuppern an den Schuhen und suchen Kontakt. In einem Wasserloch nebenan tummeln sich dann um die 150 Baby Seelöwen und planschen, springen und spielen.
Unglaublich goldig!
Dann ging der Tag ziemlich langweilig mit ewiger Busfahrt und noch längerer Fährenübersetzung zurück auf die Nordinsel Neuseelands weiter.
In Wellington angekommen wollten wir uns das Busticket sparen und sind zum Hostel gelaufen. Beladen wie wir waren war der Weg dann doch weiter als gedacht…
Nach dem Einchecken bin ich mit meiner Mitreisenden Britt (eine von 4 -ich eingeschlossen- Verbleibenden) noch einmal zum National Museum Te Papa gegangen. Allerdings war es schon recht spät, sodass es bald geschlossen hat und wir nach dem alltäglichen Supermarkt-Besuch zum Dinner übergegangen sind.
Danach haben wir uns mit den zwei anderen Mitreisenden in einer ziemlich coolen Bar/ Café getroffen. Wir sind anschließend durch die Stadt gewandert und ich habe feststellen müssen, dass es wirklich schade ist, nur einen Nachmittag hier zu haben. Wellington hat viele coole Ecken und erinnert mich irgendwie an Melbourne. Vielleicht gefällt mir die Stadt deshalb so gut? (:
Wir sind spontan noch ins Kino in ‚The Great Gatsby‘ gegangen. Ein wirklich guter Film der passenderweise thematisiert, wie Gatsby versucht, die Vergangenheit wiederzuholen. Kenne ich irgendwo her…





