Mittwoch ging es sehr früh los, aber nachdem alle Teilnehmer aufgesammelt waren konnte ich erst mal schlafen, denn eine mehrstündige Busreise stand bevor. Mit etwas steifen Nacken sind wir am Kings Canyon angekommen.
Überraschenderweise regnete es den ganzen Tag -und das in der Wüste!
Im Regen sind wir den Canyon hinaufgestiegen und sind dort herumgelaufen. Die Landschaft hier ist schon beeindruckend.
Unser Tourguide Wookie war auch sehr unterhaltsam und hat uns ein paar interessante Details erzählt.
Zu Beginn habe ich mich doch sehr einsam gefühlt und war irgendwie schüchtern. Vielleicht weil ich immer noch so sehr an Melbourne hänge?
Unterwegs haben wir Feuerholz gesammelt.
In der Nähe von Eldunda haben wir unser Bush-Camp aufgeschlagen. Im Lagerfeuer wurde das Dinner gekocht und wir haben unter freiem Himmel, mit seltsamen Kuh-Geräuschen im Hintergrund, in unseren Swags geschlafen. Der Sternenhimmel war der absolute Wahnsinn. Weitab von jeglichem Licht in der Mitte der Wüste sieht man mindestens die fünffache Zahl an Sternen und kann die Milchstraße erkennen.
Einfach wunderschön!
Die Nacht dagegen war eher unschön: schmerzhaft weil ungepolstert und sau kalt! Merke: kein Camping im Winter in der Wüste.
Aber ich hab’s überlebt.
Tagesarchiv: 18. Mai 2013
Alice Springs
Welcome to Alice Springs
Nach einem durchschlafenen Flug weg von meiner zweiten Heimat bin ich dann in Alice Springs angekommen…
Aus dem Flugzeug heraus konnte ich schon sehen, wie sehr im Nirgendwo ich landen würde. In der Mitte der Wüste. Keine Städte, nur wenige, sehr gerade Straßen.
Am Flughafen wurde ich von Tina, der Tochter von Mamas Freundin Annegret abgeholt. Im riesigen 4WD ging es zum kleinen und ganz nach meinem Geschmack eingerichteten Haus ihrer Familie. Ich hab mich gleich willkommen gefühlt. Die australische Gastfreundschaft ist wohl auch in einem halb deutschen halb australischen Haushalt vorhanden (:
Die Familie war sowieso klasse: komplett anders als die Familie in Melbourne wurde hier herzlich miteinander umgegangen und es hat mich deutlich mehr an Zuhause erinnert…
Nach Lunch in einem sehr süßen Kaffee habe ich die Innenstadt mit den Aboriginee-Galerien erkundet.
Tina hat mich noch mit zum Simpsons Gap genommen, eine riesige Felsspalte zwischen zwei riesigen Felsen in der Wüste.
Nach einem entspannten Dinner ging es dann schon ins Bett, denn die Desert-Tour sollte am nächsten Morgen früh beginnen.
Immernoch Melbourne im Kopf bin ich eingeschlafen.






