Meine erste Woche in Freiheit!

Von jetzt an habe ich sehr viel mehr im Kaffee gearbeitet, was mir nach wie vor sehr viel Spaß macht, auch wenn manchmal die Hölle los ist. Aber hey, lieber Stress als Langeweile!
Abends habe ich eigentlich immer mit Zee und Eran gequatscht, Dinner gemacht und einen Film geschaut. Ich fühle mich super wohl und willkommen und auch ein bisschen daheim, wie in einer richtigen Familie.
Es ist darüberhinaus auch super interessant mit Leute zusammen zu leben, die aus Israel kommen, da kommen viele interessante Gespräche und nennen wir es mal ‚kultureller Austausch‘ zustande.
Wir waren auch zusammen im hauseigenen Pool mit Glaswand, sodass man den Highway sehen kann und die wiederum die Leute schwimmen sehen können. Danach gings in den Whirlpool und in die Sauna, denn dieses Haus ist noch besser ausgestattet 😉
Ich war auch ein bisschen shoppen, was frau eben so macht in ihrer Freizeit.
Samstag habe ich frei gehabt und hab erstmal ausgeschlafen, denn ich muss jetzt immer schon so um 6 raus…
Ich habe Lydia in der Stadt getroffen und wir waren im Melbourne Central Shopping Center.
Wir haben wie immer viel gelacht und gelabert (:
Eran hat mich in der Stadt aufgesammelt und wir sind zu Costco gefahren, ein Großmarkt, bei dem man alles in riesigen Mengen und günstig kaufen kann.
Echt beeindruckend, was es alles gibt und was für kranke Packungsgrößen!
Gestern Abend waren Zee, Eran, Marc (mein Arbeitskollege), Ich und ein Stammkunde aus dem Café erst in einem Pub und später noch in einem Club. War sehr lustig und wurde ziemlich spät.
Dementsprechend war arbeiten heute erstmal grausam. Marc hat praktisch für mich mitgearbeitet, denn wir waren nur zu zweit und ich war am Anfang wenig zu gebrauchen. Später bin ich dann aufgewacht und dann war es richtig angenehm. Sonntags ist eben nicht viel los 😉
Ich kann jetzt zurück auf eine lehrreiche Zeit schauen und mich freuen, dass es mir jetzt so viel besser geht.
Ich bin schon jetzt traurig, wenn ich daran denke, alle Menschen und meinen Job, die mir so ans Herz gewachsen sind, zurück zu lassen.