Mount Gambier, Tag 2

Samstags war das Wetter noch regnerischer und wir sind erstmal Kaffeetrinken gegangen und sind einkaufen gewesen. Da wir hier in Southaustralia und nicht mehr in Victoria sind, gibt es sogar sowas wie Flaschenpfand und beim Einkaufen werden keine Plastiktüten bereitgestellt!
Wir haben für den Geburtstag einer Mutter einer Freundin abends eine Käse/Dip/Kräckerplatte vorbereitet, mit der Oma und der Tante Lunch genossen und sind anschließend zu den Cave Gardens, ein weiteres „Loch im Boden“.
Nebenan war dann auch eine Art Museum über die Aboriginee-Funde der Gegend und die Vulkane.
Zum zweiten Lunch haben wir uns mit zwei weiteren Freundinnen getroffen.
Die Gesprächsthemen waren zwar vorwiegend Leute, die ich nicht kenne und Tattoos, aber es war trotzdem ganz nett 😉
Wir sind wieder zurück zum Haus der Oma und haben ein bisschen langsam gemacht…
Gegen 6 sind wir dann zu besagtem Geburtstag gefahren, wo es irgendwie total garnicht nach Geburtstag aussah und mindestens genauso viele Freunde der Tochter wie der Mutter da waren. Die Mutter wurde 43, war aber schon 2-fache Oma.
„Auf dem Land“ läuft eben doch einiges anders, als ich es gewohnt bin.
Nach vielen lustigen und netten Gesprächen mit Jess Freundinnen sind wir dann noch mit dem Taxi in den örtlichen Pub gefahren, der ein halber Club war. Es war ganz okay, aber ich hab ziemlich viel daneben gestanden, während die Mädels alten Bekannten „Hallo“ gesagt haben.
Um 4 war ich dann auch wieder daheim, Jess kam um 8.

Mount Gambier, Tag 1

Nach einem schnellen, angstrengenden Morgen mit sehr herzlicher Verabschiedung, ging es im Eilschritt zur Sotherncross Station, um dort Jess zu treffen.
Wir haben uns die Zeit bis zur Abfahrt des Busses mit Kaffee und Unterhaltungen totgeschlagen.
Dann ging es 5 Stunden mit dem Bus (ein kurzer Stopp in Ballarat) in das ca. 450km von Melbourne entfernt gelegene Mount Gambier, wo Jess aufgewachsen ist.
Unterwegs gab es manchmal stundenlang nichts zu sehen, außer der australischen Landschaft (:
Hatte schon fast vergessen, dass ich in OZ bin!
Hier angekommen habe ich ersteinmal die Oma, die Tante und den Opa kennengelernt.
Sehr gastfreundlich und Camping-begeistert, etwas mehr im Arbeiter-Bereich mit weniger Geld angesiedelt und verrückt nach Katzen.
Jess durfte das Auto vom Opa benutzen, was wir ersteinmal mit Sprit aufgetankt haben.
Dann ging es zu McDonalds (alles andere hat Good Friday ja zu) auf einen Kaffee mit einer Freundin.
Mit der sind wir dann noch einige Aussichtspunkte angefahren und so habe ich tolle Ausblicke auf den Blue Lake genossen. Das ist ein See, der sich in einem Vulkankrater befindet.
Je nach Saison ändert er seinen Farbton, ist aber immer fantastisch blau!
Wir haben noch einen anderen See angeguckt und dann sind Jess und ich noch weitergefahren.
Wir haben uns ein Sinkhole/ Cave angeguckt. Das Loch mit einem Durchmesser von etwa 30m ist von Fels umgeben und hübsch bepflanzt (:
Anschließend gab es Dinner in einem lokalen Restaurant und dann wurde mit der Oma und der Tante geredet…