Mit dem Taxi angekommen sind wir zusammen mit Ayana & Selina kurz etwas durch den winzigen Ort geschlichen und dann haben Angelo und ich sich zum Sunset nochmal ein Brett ausgeliehen und sind ins Wasser gehüpft. Trotzdem die Welle hier sehr gut ist, bekomme ich trotzdem keine, denn die Locals dominieren das Lineup. Angelo hatte eine ziemlich gute Session, aber der kann ja auch surfen, haha. Leider sind die Vibes im Wasser nicht besonders angenehm – die Locals legen sich regelmäßig mit Gringos an und wollen sie des Meeres verweisen.Im Dunkeln ging es ohne Schuhe und durch einen Fluss zur Unterkunft zurück. Am Abend haben wir dann noch ein BBQ bei unserer Unterkunft genossen, bevor wir wie immer tod ins Bett gefallen sind. Am nächsten Morgen gab es etwas Planungschaos für Brasilien, also sind wir leicht verspätet ins Wasser, was leider mit einem vollen Lineup bezahlt werden musste. Im Anschluss haben wir eine kleine Wanderung zu einem Hipster Café gemacht – auch mal ganz nett zwischendurch. Wir sind direkt ein bisschen dort geblieben und haben Yatzi gespielt, bis die Wellen wieder riefen. Anstelle einer Party beizuwohnen, sind Angelo und ich lieber Pizza direkt am Strand essen und früh schlafen gegangen wie zwei Großeltern. Die Session am Morgen begann früh aber endete auch leider früh, denn es wurde ein Contest für die Kids abgehalten. Aber bis dahin waren kaum Leute im Wasser und es hat richtig Spaß gemacht! Am gleichen Tag noch haben wir unseren Mietwagen erhalten und uns von Ayana und Selina verabschiedet. Für uns ging es weiter nach El Transito in ein ziemliches Hippie Hostel. Der Weg war leider doch etwas länger als gedacht und ausser Shopping in einem grossen und teuren Supermarkt doch recht unspektakulär.
El Gigante
Im Monkey House Hostel gab es dann eine Reunion mit unseren Schweizer Freunden, zu allererst mit einem leckeren Essen bei Mama Lynn (die Dame hat nicht mal einen Google maps Eintrag, finden wir unberechtigt). Der Blick vom Hostel in den Klippen ist sagenhaft, nur der Walk zum Surfspot etwas länger. Für eine Sunset Session hat es aber dennoch gereicht und dann ging es super spät (also nach 20 uhr haha) noch in eine Sportsbar zum essen (das einzige, was noch offen hatte) und Baseball schauen (da spielt ganz Nicaragua verrückt). Der nächste Tag begann gottlos früh um 5 uhr mit einem einstündigen Spaziergang über Klippen und Strand zum Panga Drops surfspot, dafür war es aber eine witzige Session. Dann musste etwas Schlaf und Kalorien wieder reingeholt werden. Unsere neues Lieblingseis hier Trits genießt es sich eindeutig besser in guter Gesellschaft!
Zum Sonnenuntergang gab es wieder eine Surfsession etwas näher bei unserem Hostel und Mama Lynn hat uns wieder bestens versorgt. Kurz wollten wir ihren Google maps Eintrag erstellen und haben uns richtig ins Zeug gelegt mit den Bildern.
Am nächsten Morgen ging es wieder früh raus, Wanderung über Stock und Stein, inklusive Paddeln um einen der Felsen zu umgehen und surfen. Bei der abendlichen Session mussten Angelo und ich in der stockdusteren Finsternis paddeln, aber es hat sich gelohnt. Überall war fluroszierendes Plankton zu sehen! Alles hat geglitzert, sogar mein Badeanzug!
Der Weg zurück war daher etwas magisch. Wir mussten noch in ein wunderschönes Zimmer direkt unterm Dach umziehen, quasi die Honeymoon suite. Der Blick von da oben verschlägt einem die Sprache.
Da aufzuwachen ist sehr dreamy.
Nach einem letzten gemeinsamen Frühstück mit der gesamten Gang ging es dann für einen Teil mit dem Taxi weiter nach Popoyo.
San Juan del Sur
Wir haben nur einen super kurzen Abstecher nach San Juan del Sur gemacht. Angelo hat sich den Bauch mit Fisch vollgeschlagen, wir haben den Sonnenuntergang angeschaut, waren im Gym und am nächsten Morgen mit einem Guide, der uns an den Playa Madeiras gefahren hat surfen. Das war allerdings nicht wirklich der Rede wert, also ging es schnell weiter nach Playa El Gigante. Da der Chicken bus nur einmal am Tag fährt sind wir mit einem sehr witzigen Fahrer im Sammeltaxi mit und den Rest mit all unserem Geraffel gelaufen.
Ometepe
Ometepe ist eine Insel im größten See Nicaraguas. Sie besteht aus zwei Vulkanen und hat herrliche Flora & Fauna.
Wie begannen unsere Abenteuer hier mit wahnsinnig leckeren Tacos, die nur leider für zwei ausgehungerte Reisende etwas zu lange dauerten.
Der nächste Morgen begann mit Yoga, einem legendären Frühstück bei Café Campestre (Zitat Angelo: eines der besten seines Lebens) und dann mit Rollerfahren zu einem Mercadito. Danach haben wir einen kleinen Naturewalk unternommen und dann war es irgendwie schon so spät, dass wir am Nachmittag lediglich ins Ojo Azul schwimmen gegangen sind und versehentlich dort Coco Locos getrunken haben. Dann sind wir noch auf die Cacao Farm El Pytal gestolpert und haben eine der besten Cacaos jemals getrunken. Die Pizzanight im Hostel mit Feuershow und DJ und vielen neuen Freunden war ein krönender Abschluss.
Der nächste Tag begann dann wieder mit mehr oder weniger gutem Yoga aber dafür entschädigendem Frühstück. Aude & Calypso haben uns begleitet, ihre ersten Rollerversuche gestartet und sind mit uns zur Cascade de Ramon gefahren. Leider haben sich beide auf der steinigen, steilen Strasse hoch zum Parkplatz lang gemacht, sodass Angelo und ich teilweise die Roller übernehmen mussten.
Der Wasserfall selbst war aber super schön trotz Trockenzeit.
Den späten Nachmittag waren wir am Playa Mango – wirklich nett hier, haha. Wir haben das letze Tageslicht für eine Kayaktour zum Rio Istan genutzt und neben super viel Flora auch einige Vögel und einen Kaiman gesehen, bevor die Sonne vor Vulkan-Setting untergangen ist. Ein wunderschöner Ort!
Das Abendessen wurde wieder bei Café Campestre mit anderen Travellern begangen, bevor alle ins Bett geplumpst sind.
Granada
Granada und Léon stehen leider meist in direkter Konkurrenz und wenn ich mich für eine Stadt entscheiden müsste wäre es Granada. Sehr ehemalige Kolonialstadt
Wir haben uns am Nachmittag zur Feier des Tages/Angelo’s Geburtstag eine Massage gegönnt, die Waterfront erkundet und sind dann in die Betten gefallen.
Am nächsten Tag haben wir mit etwas Orga verbracht, ein paar Läden und viele der süßen Strassen erkundet. Am Nachmittag ging es dann schon los zum Masaya Volcano – auf dem man zwar nicht direkt Magma sehen kann aber den roten Schimmer davon. Ziemlich cool!
Freitags frühs ging es wieder früh raus, um die Las Isletas mit dem Kayak zu erkunden. Super friedlich in der Früh und wirklich schön. Im Anschluss ging es wieder über Chickenbus/Taxi/Fähre/Taxi bis nach Ometepe in ein Hippie Hostel.