Goodbye Caro/ Rio take 3

Freitag morgen haben Caro und ich noch ein letztes Mal gemeinsam ganz lecker im Nusa Café gefrühstückt und sind dann an den Strand gegangen. Wir haben uns farbenfreudige Bikinis andrehen lassen und Caipirinhas getrunken und dann musste Caro auch schon an den Flughafen. Ich habe den Nachmittag mit Life Maintanance verbracht, ein Paar überfällige Telefonate geführt, mir eine Pediküre und Wäsche gegönnt und das Fitnesstudio besucht. Am Abend bin ich mit einer sehr französisch-lastigen Crew zu einer Strassenparty gefahren, die stark an die Blocos erinnert hat, was wieder eine Mortzgaudi war. Am nächsten Tag musste ich erstmal ausschlafen und dann ging es wieder an den Strand. Abends hab ich mit einem Freund gepicknickt und etwas Schlaf nachgeholt.
Sonntags sind wir dann am Leme Strand auf einen Aussichtspunkt gelaufen – wie immer bei dem Wetter eine schwitzige Angelegenheit. Der Blick über Rio ist einfach immer gut. Eine tolle Stadt!!
Es ging nochmal an den Strand und beim Baden in den Wellen hab ich sogar eine Schildkröte gesehen!
Entsandet und geduscht hab ich noch mit einem Freund aus dem Hostel eine kleine Tour zu einer brasilianischen, sonntäglichen Party unternommen, wo ich garantiert die einzige Gringa war. Wir haben so lange auf das Essen an einem kleinen Stand gewartet, dass es dann auch schon Zeit für mich war, an den Flughafen zu fahren und meinen Flieger nach Salvador da Bahia zu besteigen, wo ich im strömenden Regen gegen 2:30 in der Nacht gelandet bin.
Nach etwas Uber struggles habe ich es dann zumindest in die Nähe des Hostels geschafft, musste noch ein paar Blocks gehen und bin dankbar ins Bett gesunken.

Sao Paulo

Nach einem wirklich vorzüglichen Frühstück haben wir unsere Nachbarschaft Vila Madalena in Sao Paolo erkundet. Diese ist bekannt für Streetart und Künstler, was wir ausführlich bewundern durften. Dann ging es mit der Metro ins Zentrum für eine Free walking Tour, die uns eine ganz gute Übersicht über die Stadt geben konnte, auch wenn wir etwas früher gehen mussten. Für Sao Paulo wäre ein weiterer Tag nicht schlecht gewesen, den der urbane Djungel hat mehr als nur einen halben Tag etwas zu bieten. Nach wieder richtig gutem Mittagessen (vegetarisches Essen ist hier deutlich einfacher zu finden) ging es nämlich schon wieder in den Bus, den ganzen Weg hoch nach Rio, was wir gegen Mitternacht erreicht haben.

Ilhabela

Am nächsten Morgen sind wir wieder die Strandpromenade hoch bis zur Tauchschule. Nach kurzem Equipmentcheck sind wir direkt aufs Boot und dann dort zur Ilha das Cabras getuckert. Der erste Tauchgang war zwar wie immer gut, aber wegen mangelnder Sicht nicht besonders spektakulär. Sehr erheiternd war aber ein Parrotfisch namens Fred, der wie ein Hund mit uns geschwommen ist und sich über Streicheleinheiten gefreut hat.Unter Wasser gab es ein paar Statuen und weitere Objekte zu sehen, für Flora und Fauna war der dive Spot leider nicht ideal. Der zweite Tauchgang fand leider am gleichen Ort statt, sodass nur unser Tauchlehrer mit der Unterwasserkamera Schwung in die Bude bringen konnte.Salzig und glücklich sind wir zurück in „die Stadt“, haben uns Kaffee gegönnt und geduscht, weil wir dann schon wieder den Bus nach Sao Paulo nehmen wollte.Leider haben wir uns etwas vertan und die Zeit der Fähre nicht mit eingerechnet, sodass wir dann doch nochmal 2h am Pool Zeit „totschlagen“ mussten. Überpünktlich sind wir dann mit Sack und Pack los und haben natürlich auf den Bus warten mussten. Wenn man so gar kein portugiesisch kann ist man immer etwas unsicher, ob das hier wirklich der richtige Ort für den Bus ist.Letztendlich haben wir es dennoch nach Sao Paolo geschafft und nach kurzer Orientierungslosigkeit am sehr schäbigen Busbahnhof sehr spät ins Hostel eingecheckt.