Rotorua -> Taupo

Der Tag hat damit begonnen, dass mich der Shuttlebus im Hostel vergessen hatte, er ist aber zurück gekommen und hat mich geholt, damit ich an der Geothermal-Tour nach Wai-O-Tapu teilnehmen kann 😉
Erste Station waren die mud fields, wo eine riesige Fläche Matsch vor sich hingeblubbert hat. War sehr lustig und hat seltsame Geräusche gemacht.
Dann haben wir den für uns inszinerten Ausbruch des Lady Knox Geysirs angeschaut. War auch nicht schlecht nur leider, wie immer hier, schweine kalt. Bei gefühlten Minusgraden ist Rumstehen nicht die beste aller Ideen 😉
Anschließend ging es weiter ins geothermal Wonderland. Hier konnten wir in einer Art geothermalen Park rumlaufen, wo es überall geblubbert und aus der Erde gedampft und gebrodelt hat.
Man konnte den Schwefel deutlich riechen und jede Menge Farben an der Erdoberfläche sehen.
War sehr schön dort und durch das Rumlaufen auch erträglich warm.
Wir sind noch an einem Wasserfall vorbei.
Dann sind wir weiter nach Taupo, das an einem See liegt, der die Größe von Singapur hat.
Sehr hübsch anzusehen.

Tamaki Maori Hangi

Wir haben alle zusammen heute den Maori-Abend gebucht und ich muss sagen, es hat sich gelohnt ein bisschen Extrageld hinzublättern!
Bevor wir aufgesammelt wurden habe ich noch fast den Bus verpasst, weil ich mich auf dem Rückweg vom Supermarkt in Rotorua verirrt habe.
Dann ging die Fahrt los und es war sehr unterhaltsam.
Wir mussten unseren ‚Chief‘ wählen, der der Anführer unseres Bus sein sollte.
Im Maori-Dorf angekommen kamen der Chief von dort und andere Krieger heraus und haben den Hacka getanzt, den sehr abschreckend wirkenden/ wirkend sollenden Tanz der Maori.
Dann wurde unser Chief und die der anderen Busse durch das zweimalige Berühren der Nase, was den Austausch des Lebensatem darstellen soll, eingeladen, das Dorf zu betreten.
Wir alle sind gefolgt und durften dort von Hüttchen zu Hüttchen gehen, wo Verschiedenes geboten wurde.
Unter Beteiligung von uns Besuchern wurden wir in Leitertanz, Hacka, Ballschleudern, Stockkampf, die Maori-Tattoos (die ich übrigens sehr schön finde, wenn auch nicht unbedingt im Gesicht), Flachsweben und das Kochen unter der Erde eingewiesen.
Dann wurde uns noch eine sehr schöne Sing- und Tanzshow und ein Video über die Maori-Kultur geboten.
Anschließend ging es endlich zum Dinner. Es war richtig lecker und wir haben uns alle übergessen an all dem traditionellen und nicht traditionellen Essen.
Es wurde wieder viel gesungen und geschunkelt und dann ging es wieder zurück durch die eisige Kälte (es ist wirklich eisig hier) zum Bus.
Die Rückfahrt war sehr witzig, weil wir gezwungen wurden, alle unsere Nationalhymne zu singen.
Ich bin ein bisschen weniger traurig…