Salvador da Bahia

Ich habe zum Frühstück Ross getroffen, den ich noch aus Salta kannte und der nach 2h weiter gefahren ist. Dann bin ich etwas durch die Altstadt von Salvador gelaufen, die viele kunterbunte Häuser und viele Kirchen zu bieten hat. Ich habe den ehemaligen Sklaven- und nun makabererweise Touristen-Markt Mercado Modelo besucht und bin mit dem Elevador gefahren. Am Nachmittag sind dann einige Leute aus dem Hostel zu eine Free Walking Tour gegangen und wir haben enorm viel über die spannende Stadt Salvador gelernt. Die Bevölkerung hier ist über 80% schwarz und man merkt es deutlich am Rhythmus der Stadt. Nach etwas Street Food bin ich dann noch mit einem anderen Hostelbewohner in eine Show mit Folklore Tanz und Capoeira gegangen, was wirklich super cool war! Den Abend hab ich dann zum organisieren genutzt und bin endlich ins Bett gefallen.
In der Früh gab es vorzügliches Hostel Frühstück und dann bin ich mit zwei Mädels aus dem Hostel in eine der Kirchen losgezogen, in der 1000kg Gold verbaut ist.
Im Anschluss haben wir uns im Museum für moderne Kunst eine coole Fotoausstellung angesehen und sind dann relativ spontan mit dem Boot zu einem Restaurant gefahren, was man nur darüber erreichen kann. Wir haben zufällig noch ein amerikanisch/brasilianisches Paar kennengelernt, mit denen wir dann super leckeres afrikanisch angehauchtes essen und die bisher besten Caipirinhas genossen haben.
Zusammen mit den beiden Mädels haben wir beim Abholen der Wäsche einen Brasilianer kennengelernt – es ist wirklich schwer hier keine neuen Freunde zu finden.
Ich bin noch kurz zum Sao Joachim Markt, der leider schon am dicht machen war und dann durch eine wunderschöne Gegend zurück zum Hostel, ganz passend zur Caipirinha Happy Hour.
Einige aus dem Hostel sind nochmal los zu Strassenmusik und ich habe mich noch angeschlossen. Der Brasilaner aus der Wäscherei kam sogar noch zum Dinner vorbei.
Ich musste dann etwas früher gehen und etwas in den Nachtbus hetzen, der mich jetzt nach Lençois bringen soll.
Auch für Salvador hätte ich mir durchaus ein paar Tage mehr gewünscht!

Goodbye Caro/ Rio take 3

Freitag morgen haben Caro und ich noch ein letztes Mal gemeinsam ganz lecker im Nusa Café gefrühstückt und sind dann an den Strand gegangen. Wir haben uns farbenfreudige Bikinis andrehen lassen und Caipirinhas getrunken und dann musste Caro auch schon an den Flughafen. Ich habe den Nachmittag mit Life Maintanance verbracht, ein Paar überfällige Telefonate geführt, mir eine Pediküre und Wäsche gegönnt und das Fitnesstudio besucht. Am Abend bin ich mit einer sehr französisch-lastigen Crew zu einer Strassenparty gefahren, die stark an die Blocos erinnert hat, was wieder eine Mortzgaudi war. Am nächsten Tag musste ich erstmal ausschlafen und dann ging es wieder an den Strand. Abends hab ich mit einem Freund gepicknickt und etwas Schlaf nachgeholt.
Sonntags sind wir dann am Leme Strand auf einen Aussichtspunkt gelaufen – wie immer bei dem Wetter eine schwitzige Angelegenheit. Der Blick über Rio ist einfach immer gut. Eine tolle Stadt!!
Es ging nochmal an den Strand und beim Baden in den Wellen hab ich sogar eine Schildkröte gesehen!
Entsandet und geduscht hab ich noch mit einem Freund aus dem Hostel eine kleine Tour zu einer brasilianischen, sonntäglichen Party unternommen, wo ich garantiert die einzige Gringa war. Wir haben so lange auf das Essen an einem kleinen Stand gewartet, dass es dann auch schon Zeit für mich war, an den Flughafen zu fahren und meinen Flieger nach Salvador da Bahia zu besteigen, wo ich im strömenden Regen gegen 2:30 in der Nacht gelandet bin.
Nach etwas Uber struggles habe ich es dann zumindest in die Nähe des Hostels geschafft, musste noch ein paar Blocks gehen und bin dankbar ins Bett gesunken.

Sao Paulo

Nach einem wirklich vorzüglichen Frühstück haben wir unsere Nachbarschaft Vila Madalena in Sao Paolo erkundet. Diese ist bekannt für Streetart und Künstler, was wir ausführlich bewundern durften. Dann ging es mit der Metro ins Zentrum für eine Free walking Tour, die uns eine ganz gute Übersicht über die Stadt geben konnte, auch wenn wir etwas früher gehen mussten. Für Sao Paulo wäre ein weiterer Tag nicht schlecht gewesen, den der urbane Djungel hat mehr als nur einen halben Tag etwas zu bieten. Nach wieder richtig gutem Mittagessen (vegetarisches Essen ist hier deutlich einfacher zu finden) ging es nämlich schon wieder in den Bus, den ganzen Weg hoch nach Rio, was wir gegen Mitternacht erreicht haben.

Ilhabela

Am nächsten Morgen sind wir wieder die Strandpromenade hoch bis zur Tauchschule. Nach kurzem Equipmentcheck sind wir direkt aufs Boot und dann dort zur Ilha das Cabras getuckert. Der erste Tauchgang war zwar wie immer gut, aber wegen mangelnder Sicht nicht besonders spektakulär. Sehr erheiternd war aber ein Parrotfisch namens Fred, der wie ein Hund mit uns geschwommen ist und sich über Streicheleinheiten gefreut hat.Unter Wasser gab es ein paar Statuen und weitere Objekte zu sehen, für Flora und Fauna war der dive Spot leider nicht ideal. Der zweite Tauchgang fand leider am gleichen Ort statt, sodass nur unser Tauchlehrer mit der Unterwasserkamera Schwung in die Bude bringen konnte.Salzig und glücklich sind wir zurück in „die Stadt“, haben uns Kaffee gegönnt und geduscht, weil wir dann schon wieder den Bus nach Sao Paulo nehmen wollte.Leider haben wir uns etwas vertan und die Zeit der Fähre nicht mit eingerechnet, sodass wir dann doch nochmal 2h am Pool Zeit „totschlagen“ mussten. Überpünktlich sind wir dann mit Sack und Pack los und haben natürlich auf den Bus warten mussten. Wenn man so gar kein portugiesisch kann ist man immer etwas unsicher, ob das hier wirklich der richtige Ort für den Bus ist.Letztendlich haben wir es dennoch nach Sao Paolo geschafft und nach kurzer Orientierungslosigkeit am sehr schäbigen Busbahnhof sehr spät ins Hostel eingecheckt.

Ubatuba

Ubatuba ist ein typisch brasilianischer Ferienort. Nach abendlicher Ankunft haben wir erstmal den Markt erkundet und sogar noch gute Pizza ergattert und ein paar Läden durchgestöbert.
Für den nächsten Tag hatten wir mangels Wellen den 7 Beaches Trail geplant. Wie immer war es unübersichtlich und kompliziert mit dem Bus zum Start zu gelangen. Ein paar Travelbuddies noch von Uruguay haben sich spontan angeschlossen und zu fünft sind wir 4h lang erst schwitzend, dann vom Regen durchtränkt gewandert. Der Trail an sich war super cool, zwischendrin wurde auch bei Regen im Meer gebadet und letztendlich haben wir es geschafft! Auch dann wurde sich mit Händen und Füssen zur Bushaltestelle durchgeschlagen und am Abend gab es zur Belohnung noch Kuchen & gutes Essen.
Heute sind wir dann mit Uber nach Itamambuca und haben dort verzweifelt ein Surfbrett zum ausleihen gesucht. Der Strand war zwar sehr schön, aber wie immer war alles recht kompliziert.
Irgendwie haben wir es doch geschafft, ein paar Wellen geschnappt und es wieder zurück nach Ubatuba gebracht. Die Jungs sind mit Uber zum nächsten Stop, Caro und ich haben sich mit zwei verschiedenen Bussen durch irgendwelche kleinen schäbigen brasilianischen Städtchen geboxt und sind bei Stau leider im Bus geschmolzen. Irgendwann haben wir es aber dennoch bis zur Fähre geschafft und dann auch doch noch ins Hotel.
Wir sind die angeblich so sichere Strandpromenade bis zu einem Restaurant gelaufen, in dem dann zufällig auch die Jungs saßen, sodass das Abendessen wieder sehr unterhaltsam wurde.