Zu dritt in ein Bett und unter ein Mosquitonetz (hier dringend benötigt, ich bin krass zerstochen) gekuschelt schlafen wir „aus“ (7 Uhr), bis es hell und warm im Bungalow ist.
Wir erbeuten uns Frühstück am Meer und pilgern dann früh an den Strand.
Lonely Beach ist zwar nicht hundert pro lonely aber auch nicht überlaufen. Wir ziehen relativ bald in den Schatten, denn es ist brennend heiß. Einzig das Meer bietet Abkühlung.
Um die Mittagszeit -der Schatten wird immet weniger- muss ich mal kurz zum Bungalow flüchten.
Auf der Insel gibt es überall tolle Muschel/Kokosnuss-Mobiles, nur leider sind die zu schwer nach Hause zu transportieren 😉
Außerdem spielen hier fast immer Affen auf den Stromleitungen.
Die Mittagshitze wird im Schatten am Pool verbracht. In der Abendsonne wagen wir uns zurück an den Strand und bestaunen den zauberhaften Sonnenuntergang.
Bei unsrer Bungalow-Anlage wird „tie tollste Party ganz Koh Changs“ vorbereitet und die Musik laut getestet, allerdings kommen abends kaum Gäste.
Wir suchen uns ein gemütliches Plätzchen zum Abendessen und sitzen dann noch am Pool.
Kategoriearchiv: Allgemein
Tag 58, Sihanoukville -> Ko Chang
Wir erbeuten uns bevor der Bus losgeht noch schnell ein Frühstück, jetzt nurnoch zu dritt.
Der Bus fährt gefühlt eine Million Mal durch die Stadt uns sammelt Leute ein, bis es endlich richtig losgeht. Nach zwei kurzen Pausen geht es um die späte Mittagszeit über die Grenze nach Thailand.
Hier müssen wir abartig lange warten (bekanntlich meine Lieblingsbeschäftigung), bis wir in einen Minibus steigen dürfen, der uns weiter bringt. Eingeengt geht es mit einem verrückten Busfahrer Richtung Fähre in Trat.
Dort müssen wir wieder warten, können uns aber schon Tickets nach Bangkok für Samstag sichern.
Irgendwie ist die Fähre dann auch voll, sodass wir wieder über eine Stunde warten müssen (Stimmung steigt!).
Der schöne Sonnenuntergang entschädigt nur bedingt.
Mit knurremdem Magen setzen wir im Stockdunkel nach einer halben Ewigkeit zur Insel über.
Wir steigen wieder in den Minivan und es geht nochmal eine Dreiviertelstunde über übelst steile und kurvige Straßen bis zum Siam Hut, wo wir uns ein Bungalow mit nur einem (aber großem) Bett sichern. Nach 14h sind auch wir angekommen!
Schon während der Fahrt bahnt sich an, dass wir definitiv zu wenig Zeit auf der Insel haben…
Wir erbeuten uns um 10 Uhr abends noch Dinner was von dem Experiment ‚fried Icecream‘ gekrönt wird.
Tag 57, Koh Rong -> Sihanoukville
Wir stehen zeitig auf und wagen nach dem Frühstück den zweiten Anlauf, Long Beach zu finden.
Diesmal klappt es ganz ohne verirren. Wie einfach der Weg doch ist, wenn man einfach sofort an der richtigen Stelle in den Djungel einbiegt.
Wir laufen über Stock und Stein, klettern über Felsen in die Tiefe und kommen tatsächlich an!
Das man triefend nassgeschwitzt von der Tour ankommt lohnt sich: Long Beach ist traumhaft!
Schneeweißer Sand, glasklares Wasser.
Paradies!
Wir stürzen uns ins Meer und relaxen (zuerst bei bedecktem Himmel, dann bei knallender Sonne) am Strand.
Der Rückweg hat es in sich, denn die Felswand muss auch wieder erklommen werden!
Zurück bei den Bungalows schnappen wir unser Gepäck und machen uns auf zur Fähre, die uns zurück nach Sihanoukville bringt, wo wir eine Nacht verbringen müssen um den Bus nach Koh Chang (Thailand) morgen zu bekommen.
Wir treffen nochmal Lukas (Freund von Julius aus Phnom Penh) und teilen uns mit ihm ein Tuktuk zum Otres Beach.
Dort schlendern wir vorbei an hippen Bars und Cafés am Strand entlang, essen zu Abend und trinken noch ‚zum letzten gemeinsamen Abend in dieser Konstellation‘ ein Bier in einer Bar, die extra für uns wieder aufmacht. Die Einheimischen setzen sich zu uns und bringen uns noch ein wenig Khmer bei.
Den Rückweg bestreiten wir mit dem coolsten Tuktuk in ganz Kambodscha: ein altes giftgrünes Auto, dessen Hinterteil mit Sitzloge ausgestattet ist.

Long Beach
Tag 56, Koh Rong
Abgesehen von einem Gewitter heute nacht schlafen wir herrlich.
Nach dem Frühstück wagen wir ‚die Suche nach Long Beach‘. Und es soll auch bei einer reinen Suche bleiben…
Zuerst müssen wir einen Hang hochklettern und schon begehen wir einen marginalen Fehler: wir folgen anderen Leuten.
Dann folgt die Odysee im Djungel schlechthin.
So viele Abzweigungen, keine Schilder.
Wir wollen schon wieder zurück und neu anfangen bzw. jemanden fragen, sind fast am Anfang und treffen wieder Leute, die uns sagen es ginge dort lang (marginaler Fehler Nummer 2). Wir starten zu viert, werden schnell 7, dann 9, dann 11, dann 12. Wir treffen viele Verirrte und verlieren wieder welche. Wir probieren ALLE Pfade, die es gibt. Keiner ist der Richtige.
Nach 3 Stunden geben wir auf. Wir brauchen nochmal fast 2 bis wir wieder aus dem Djungel kommen.
Wenigstens müssen wir dort nicht übernachten…
Auf dem Weg den Hang runter treffen wir jemanden, der uns aufklärt, dass wir gleich am Anfang falsch gegangen sind! Fazit: manchmal sollte man seinen Instinkten vertrauen.
Völlig durchgeschwitzt, verkratzt und fertig versuchen wir uns einen Bus nach Thailand zu organisieren. Auch das dauert. Am Ende schaffen wir es nicht mehr an den Strand um die Ecke, bevor die Sonne weg ist.
Das Abendessen wird wieder bei Sigi bestellt, der nach ein wenig Wartezeit wieder zum Niederknien leckeres Essen zaubert.



