Hola, CDMX

Die Mission, dem Rest des Winters in Berlin zu entfliehen, ist dieses Mal durch ein leider nur zweiwöchiges Mexico Projekt angegangen.
Als Begleitung, meine Damen und Herren und somit als eine Protagonistin: Lucy.

Im Zustand nach Dienst wurde eigentlich nur der Rucksack gegriffen und in die S-Bahn zum Flughafen gestiegen. Entgegen aller Warnungen war der Check in und die Sicherheitskontrolle so smooth, dass ich viel Zeit und Hunger am Flughafen killen musste.
Nach einem Zwischenstop in FFM habe ich so meinen Weg nach Mexiko City gefunden, was eine positive Überraschung werden sollte.
Im unendlich langsamen Metrobus kam allerdings schon eine Hiobsbotschaft: Lucy’s Flug wurde gecancelled, sodass die nächsten zwei Tage für Sie ein ständiger Kampf mit den Airline-Hotlines und der Unsicherheit werden sollte, überhaupt bis nach Mexico vorzudringen.

Ich selbst habe ausser Duschen und Lucy zu trösten an dem Abend nichts mehr gemacht, bis ich in einen lauten und mehrfach gestörten Dorm-Schlaf hinüber geglitten bin.

Der Samstag in Mexico startete mit dem Hostel-Frühstück, wo ich gleich mal eine handvoll Mitstreiter für eine Free Walking Tour aufgesammelt habe. Für den Überblick und den Einstieg in eine neue und vor allem so grosse Stadt ist sowas immer ganz angenehm. Wir haben viele coole Orte gesehen und einiges über die Geschichte der Stadt erfahren.
Mit vielen Infos gefüttert wollte auch der Bauch gefüllt werden, was an Strassenständen in Mexico immer etwas schwieriger ist für Vegitarier, aber mit Händen und Füßen und ein wenig Spanisch doch meistens erfolgreich ist.
Im Anschluss ist die Crew dann zum Castillo Chapultepec geubert, das leider schon geschlossen war aber auch von außen recht beeindruckend war.
Anschließend ging es zum Bazar de Sabado mit viel Kunst und den üblichen Marktständen und von dort aus zu einem Spaziergang durch eine eher betuchtere Gegend mit vielen Villen.
Am Abend sind wir dann in das Viertel La Roma aufgebrochen. Dort wurden wir leider direkt vorm Späti mit dem Bier in der Hand von der Polizei aufgegriffen – public drinking ist anscheinend auch hier illegal. Aus Deutschland kommend kann man das immer gar nicht glauben.
Nach etwas Hin und Her und der Androhung, uns mit auf die Wache zu nehmen, konnten wir die Polizisten (wie ziemlich sicher von ihnen beabsichtigt) mit circa 20 Euro pro Person bestechen. Hätten wir also auch das abgehakt.
Das Abendessen bei einer vagnen Taceria war unfassbar lecker. Mexikanisches essen ist einfach echt gut.

Den Sonntag Vormittag haben sich die üblichen Verdächtigen dann noch zum Museo National de Anthropologia begeben, was super gross aber auch echt gut war. Mit dem Uber und einem Mitstreiter ging es dann an den Flughafen und jetzt sitze ich (immer noch alleine) im Flieger nach Puerto Escondido.
Wenn alles nach Plan verläuft gibt es morgen nachmittag endlich eine Reunion mit Lucy.

It’s never a goodbye – it’s always See you later!

Zack bumm!
Die letzten zwei Wochen in Australien sind dann doch schneller umgegangen als gedacht…
Ich war nochmal fleissig im Krankenhaus, habe viele Freunde getroffen mit Theaterbesuch, surfen (Fortschritt merkbar, leider zu spät), Trivia, viel kulinarischen Genüssen,…
Die letzte Woche war dann eine einzige Aneinanderreihung von Verabschiedungen. So viele herzensgute Menschen, die mir verdammt nochmal fehlen werden. Und dann das Meer. Oh das Meer!
Mein Herz ist auf jeden Fall ein bisschen angeknaxt, auch wenn ich mich auf mein nächstes Kapitel ‚Berlin‘ freue und gespannt bin, wie die Geschichte weitergeht.
Dank einem sehr großzügigen Mitarbeiter am Schalter und einem Bekannten, der nächste Woche nach Berlin fliegt und Kram von mir mitnimmt durfte ich sogar alles einpacken…

It’s never a goodbye – always a see ya later!

Roadtrip Adelaide – Geelong

Mittwoch sind wir dann 8 Stunden von Adelaide nach Port Fairy gefahren.
Interessanterweise gehen Levi und ich sich auch nach so vielen Stunden noch nicht auf die Nerven.
Wir haben einen Zwischenstopp in Mount Gambier und in Portland bei Hara gemacht und sind anschließend zu einem Kumpel von Levi gebraust.
Dessen Haus in Port Fairy ist einfach nur zuckersüß und wir haben bei meinem Lieblings-Pizzaladen ‚Coffin Sally’s‘ zu Abend gegessen.
Donnerstag ging es nach dem Frühstück mit Woody dann noch kurz nach good old Warrnambool.
Dort haben wir zu dritt einen Escape-Room gemacht und sind dann bis nach Geelong durchgescheppert.
Ich werde diese unendlichen Weiten Australiens so sehr vermissen…
Donnerstag hab ich dann Mal wieder gekocht und wir haben ein bisschen ‚Dark‘ gesuchtet.
Freitags habe ich dann endlich Mal wieder Jo gesehen und war mit ihr auf den ‚Mill Markets‘, einem Vintage Warenhaus in Geelong.
Nach einem kurzen Trip nach Torquay mit kleiner Surfsession bei Sonnenschein bin ich dann mit dem Zug zurück nach Melbourne.
Den Abend habe ich dann noch mit Nicola, Carly und Lara ein Footy-Spiel im krass beeindruckenden MCG Stadium besucht. Die Regeln hab ich noch immer nicht ganz durchschaut, aber das Event selbst war es wert -vor allem weil wir durch Carlys MCG-Mitgliedschaft richtig gute Plätze hatten 😉
Nach einem kurzen nächtlichen Spaziergang über die White Night (ein Lichterspektakel in der Innenstadt) und Jam-Donuts an der Flinders Street habe ich dann bei Lara übernachtet.
Nur noch 14 Tage!

Adelaide aka meet the Karschimkuses

Montag in der Frühe bin ich nach Adelaide zu Levi geflogen, der dort auf Heimaturlaub war.
Ich wurde direkt Mal in seine super liebenswerte Hippie-Familie eingeführt, wo immer mindestens ein weiterer Mensch und ein weiteres Tier neben der eigentlichen Familie Zuhause ist.
Wir sind Frühstücken gegangen und es war herrlich: alle in Levis Familie sind wahnsinnig herzlich.
Zusammen mit Levi hab ich dann seinen besten Freund besucht, Mount Lofty (höchster Punkt in Adelaide) ausgecheckt und in einer lokalen Brauerei in den umliegenden Weinbergen Pie gegessen.
Wir haben wie immer eine Tour durch sämtliche OP Shops gemacht und am Abend im Holzofen Flammkuchen gemacht.
Levis Familie wohnt in einer umgebauten Kirche, eigentlich ziemlich cool aber auch ein bisschen chaotisch!
Dienstags waren wir dann mit einer Freundin von Levi am Glenelg Strand Kaffee trinken und haben die Gegend ausgecheckt.
Wir waren auf den legendären Adelaide Markets und haben einen Abstecher nach Hahndorf gemacht, um einen von Levis Brüdern zu treffen.
Hahndorf ist ein deutsches Dorf, dass die komplette Bayernschiene fährt – ein bisschen bizarr.
Am Abend haben wir dann mit einem Cousin und noch ein paar Freunden Burger gegessen und ein Mario Kart- Tournament gespielt.