Angekommen in Santa Elena haben wir unser Hostel mit wahnsinnig goldigem und bemühten Besitzer bezogen.
Einem ‚Geheimtipp‘ folgend sind wir noch zum Ficusbaum gelaufen, einem holen, mehrfach überwachsenem Baum, in dessen Innerem wir super weit in die Baumkronen geklettert sind. Dieser Baum ist wirklich der Hammer, unglaublich schön! Ein besonderer Moment war dann auch, als eine kleine Affenfamilie sich zu uns gesellte und in den von der Abendsonne goldenen Baumkronen umhertollte.
Santa Elena selbst ist auch ein recht süßes kleines Städtchen, vielleicht etwas touristisch.
Den Abend haben wir Mal wieder unser geballte Kochkraft zu einer Ananas-Reis-Kreation vereint.
Der nächste Vormittag war für einen Abstecher in den Santa Elena Nebelwald eingeplant. Dieser Nationalpark beinhaltet Pflanzen, Pflanzen, die mit Pflanzen bewachsen sind und jene, die mit Moos überwuchert sind. Es ist jedenfalls sehr grün und durch den heutigen Sonnenschein weniger nebelig.
Ganz am Ende unseres kleinen Hikes dort haben wir sogar noch eine Nasenbär-Familie gesehen, sehr putzig!
Am Nachmittag wollten wir eigentlich noch die Stadt erkunden, aber der Regen hat uns einen Strich durch die Rechnung gemacht, sodass wir uns eher der weiteren Planung und dem Bus-Djungel gewidmet haben. Wir werden tatsächlich mangels angenehmeren Alternativen morgen mit einem Shuttle weiter an die Küste nach Samara fahren!
Das Abendessen war zwar improvisiert (keiner wollte die endlich Mal trockenen Klamotten wieder durchtränken) aber nicht weniger lecker!