Weil der angebotene Shuttle unser Budget ein wenig sprengen würde, aber wir drei beschlossen, unsere Reise nach Monteverde/Santa Elena nach Einheimischen-Manier fortzusetzen. Das bedeutet allerdings, dass man für die 76 km Weg (Luftlinie ca. 35km) ungefähr 8 Stunden einberechnen muss.
Um acht Uhr in der Frühe ginge es los nach Tilaran, eine recht entspannte und schnelle Fahrt mit Panoramablick auf den Vulkan Arenal und seinen See, sodass wir um 9:15 eintrudelten. Leider sind in Costa Rica die Busse genau garnicht aufeinander abgestimmt, was einen dreistündigen Aufenthalt in der kleinen Stadt bedeutete.
Mangels sehenswerter Orte haben wir uns in die Sonne (!) in den Park gelegt und auf einem Kinderspielplatz all unsere nassen Sachen aufgehängt sowie die Hängematte gespannt. Unseren Layover haben wir also sehr entspannt verbracht, wirklich gelangweilt haben wir uns nicht und am Ende waren sogar unsere Klamotten von gestern halbwegs trocken.
Nachdem wir leicht panisch kurz dem fälschen Bus hinterhergesprintet sind, haben wir doch den richtigen noch gefunden.
Leicht verwundet über die angesetzte Fahrtzeit von 3 Stunden für 40 km sollten wir lernen, das dies seine Gründe hat.
Der Weg war eine sehr kurvige, steinige und holprige Schotterpiste mit unzähligen Schlaglöchern und Zwischenstopps. Entschädigt wurden wir allerdings mit fantastischen Blicken auf saftgrüne Landschaften, Millionen von Kühen, Farmen und goldigen Dörfchen, die man sonst leider gar nie sieht.