Um uns mal Afrika hautnah zu Gemüte zu führen, sind wir heute super früh in den Addo Elephant Park gefahren. Hier kann man im eingezäunten Nationalpark mit dem eigenen Auto umherfahren und mit etwas Glück wilde Tiere spotten. Dabei darf man das Auto nur in speziell gesicherten Picknick-Areas verlassen.
Warzenschweine gibt es wie Sand am Meer und die kleinen Kerle sind drollig zu betrachten.
Es gibt eine Fine wenn man Mistkäfer überfährt, deshalb muss man Slalom um die fetten schwarzen Käfer und ihre Mistbälle auf der Strasse fahren.
Das erste Tier der ‚Big Five‘ war für uns ein Büffel. Beeindruckend gross und irgendwie dümmlich aus der Wäsche schauend begegnete uns ziemlich am Anfang der Tour ein einzelnes, vermutlich zum Sterben bereites Tier.
Nach langer Flaute trafen wir dann auf einen Elefant am Wasserloch. Elefanten sind echt super entspannte und gleichzeitig spannende Tiere.
Nach vielen Kuduhs und anderen rehähnlichen Tieren (teilweise zum Greifen nahe), zahllosen Warzenschweinen und Vögeln sowie weiteren Büffeln, ist uns dann direkt auf der einsamen Straße eine Elefantenfamilie entgegen gekommen. Alle Größen vertreten hatte die Gruppe sogar ein winzig kleines, frisches Elefantenbaby dabei! Sowas ist sogar hier echt selten. Weil die Riesen jedoch etwas bedrohlich direkt auf uns zukamen haben wir die Fenster lieber hoch gemacht, kurz den Rückwärtsgang eingelegt und aufgeregt beobachtet, wie sie am Auto streifend an uns vorbeitrotteten.
Später haben wir dann auch endlich Zebras gesehen! Die sehen besonders galoppierend sehr witzig aus.
Kurz bevor wir den Park verlassen haben, sind wir noch den bisher größten Elefanten begegnet. Weil Sophie und ich gerade aus dem Fenster hinaus auf der Autotüren saßen -um besser fotografieren zu können- und uns ein gigantisches Exemplar von hinten zu überraschen drohte, mussten wir etwas überstürzt ins Auto zurück klettern.
Die zweite Tageshälfte war weniger aufregend: Im Auto bis nach Cintsa zum Backbacker, durch endlose Baustellen (alle Bauarbeiter sehr gechillt), über neue Strassen aber auch Dirtroads ins Nirgendwo.
Hier haben wir heute erstmal kräftig ausgeschlafen und den Tag am Stand in der Horizontalen verbracht.
Wegen Sharkalarm sind wir auch nicht surfen gewesen…