Völlig verschwitzt sind wir mit allem Geraffel an die Bushaltestelle und weil ein Sitz für das Gepäck extra kosten sollte und es keinen Kofferraum gab, sind wir 2,5h mit den grossen Backpacks auf dem Schoss gefahren. Ich bin froh, dass ich meine untere Körperhälfte wieder spüren kann.
Léon selbst begrüßte uns mit einem Rikscha Fahrer, der uns ein bisschen abzog und dann aber mit kaltem Toña Bier auf der Rooftop Terrasse einer Bar. Wir sind doch eher müde ins Bett, um am nächsten Morgen früh aufzustehen.
Nach einem guten aber auch teurer als gedachtem Frühstück ging es zur Original free walking Tour. Es war krass informativ und ich hatte nicht gewusst, wie super viel Geschichte Nicaragua auf dem Buckel hat. Die Tour endete mit einem Marktbesuch und es ging direkt weiter zum Vulcano boarding beim Bigfoot Hostel. Wir waren zwar eher auf der älteren Seite bei dieser Party-Tour aber es war sehr spaßig. Im Chicken-Bus gab es Shots und laute Musik, dann wurde mit den Brettern der Cerro Negro erstiegen (ein paar Infos über die Geographie Nicaraguas gab es auch) und dann ging es in Schutzanzügen und -brillen den Vulkan runter. Ich habe bis zu 50km/h erreicht. Abgeschlossen durch einen Sonnenuntergang vom Busdach und weiteren Shots sowie Abendessen bei Locals wurden wir im Hostel wieder ausgeladen.