Weil der Flieger aus FRA 2h Verspätung hatte, habe ich grandioserweise in Paris meinen Anschluss nach Panama verpasst. Da durch Schnee und Eis seit Tagen ein Ausnahmezustand herrschte, war ich leider nicht alleine mit dieser Katastrophe. Mit Mitleidenden gemeinsam musste ich mich anstellen. Für jeden Einzelnen wurde eine individuelle Lösung gefunden, aber das dauerte und war wie bei mir nicht zufrieden stellend. Zum Glück hatte ich nette Gesellschaft und Trauma verbindet. Ich habe mit 3 weiteren Gleichaltrigen den Abend in einem Hotel und einer Bar irgendwo im nirgendwo verbracht. Die anderen hatten am nächsten Tag einen Platz im Flieger nach Panama ergattert. Ich musste aber leider alleine weiter nach Miami und dort eine weitere Nacht schlafen. Die Nacht war sehr kurz, da ich mit dem Typ an der Rezeption versucht habe, meine Drohne nach Deutschland zu senden, da ich viel zu spät gemerkt habe, dass die illegal in Nicaragua sind. Geglückt ist es mir auch nach Stunden nicht und ich habe sehr müde an dem mit Plastikbesteckt versehenen Frühstücksbuffet gesessen, bevor ich dann doch irgendwann – wieder mit Verspätung- nach Managua fliegen konnte. 50h später habe ich die Drohne im Fleecepulli vorbei an den Scannern ins Land geschmuggelt (ich spüre eine hohe kriminelle Energie). Mit dem Taxi ging es zum Hostel, in dem Angelo schon wartete, der zwar 24h nach mot gestartet, aber 15h vor mir ankam. Ab jetzt wird alles gut!