Der Tag sollte mit einigen Autokilometern beginnen – 6h die Küste entlang. Eigentlich gar nicht so weit, aber wegen schlechter Strassenverhältnisse dauerte es eine halbe Ewigkeit und ich kann sagen: Schlaglöcher und Speedbumps sind mein natürlicher Feind.
Irgendwann haben wir es doch bis an den Anfang der Schotterpiste nach Jericoacoara geschafft und wurden direkt von einem Guide abgefangen: wir könnten nicht in den kleinen Ort fahren, denn es seien Dünen dazwischen, in denen man eigentlich einen beach buggy oder ein 4×4 drive braucht. Der Guide hat dann aber etwas Luft aus unseren Reifen gelassen und uns sicher durch die zahlreichen Wege durch die Dünen gebracht. Jericoacoara selbst ist ein bezaubernder Ort. Man muss zwar Kurtaxe zahlen, aber dafür ist der ganze Ort auf Sand gebaut und hat etwas Bali Ästhetik. Es ist alles sehr hübsch und detailreich gestaltet, man kann überall hinhauen, die Leute sind freundlich, der Strand wunderschön und es kommt richtig Urlaubsstimmung auf.
Am ersten Tag hier sind wir an den Strand, um endlich an unserer brasilianischen Bräune zu arbeiten. Man muss aber doch gut vorsichtig sein, die brasilianische Sonne ist wie die Caipirinhas am Strassenrand: stark.
Mittags gab es natürlich Acai und etwas Sonnenpause. Ich bin dann noch ins Nagelstudio und der Sonnenuntergang war leider hinter Wolken verborgen. Nach einem frühen Abendessen waren wir tatsächlich im Gym, aber das tat wirklich gut nach der langen Sportpause.
Der zweite Tag begann langsam. Wir sind noch am Vormittag zum Pedra Furada aufgebrochen. Es war super schön aber auch heiss und anstrengend, über den losen Sand zu laufen. Auch da musste erstmal zur Belohnung Açai her. Wir haben noch etwas die Läden durchstöbert, ich war nochmal am Strand und später haben sich Gizem und ich eine Massage gegönnt.
Den Tag haben wir am Strand und mit gutem Essen ausklingen lassen.
Jeri ist wirklich ein kleines Juwel!
Am nächsten Morgen sind wir dann von Ivan wieder durch die Dünen gefahren worden und bis nach Fortaleza gedonnert.