Lençois de Marahnese

Super früh ging es an den Flughafen und dann mit dem Flieger nach Sao Luis an der Nordküste Braziliens.Hier wollten wir unseren Mietwagen abholen, aber weder Gizem noch ich hatten unseren Führerschein dabei (Gizem wusste das bis dato nicht, ich hatte ja mein Portemonnaie in Deutschland vergessen).Da ich einen abgelaufenen internationalen Führerschein hatte, wollten wir in der Hoffnung dass das keiner merkt, den Namen der Reservierung umschreiben lassen.Leider wurde uns aber am Schalter gesagt, dass das nur die Vermietung in Deutschland machen könne. Also gab es ein dreistündiges Kuddelmuddel, mit vielen Anrufen in Deutschland über meine Mama, nachdem per Email erlaubt wurde, den Vertrag zu verändern und siehe da, es war wohl doch möglich. Das Ablaufdatum auf deutsch hat eh keiner verstanden.Nach dem ganzen Stress sind wir nur noch zum Abendessen und dann ins Bett, denn am Abend hat Sao Luis leider nichts mehr zu bieten.Der nächste Tag begann sehr verregnet – aber wir wollten eh nur möglichst schnell nach Barreirinhas um dort eine Nachmittagstour zu in den Lençois da maranhense Nationalpark zu machen. Mit einem 4×4 drive ging es über eine Fähre und sehr holprige Sandwege bis zu den Dünen, auf denen wir dann rumstreunerten. Dieser Ort ist etwas wirklich ganz besonderes – es bilden sich durch den Regen kleine Lagunen zwischen dem feinen Sand. Wir sind die Dünen rungergerannt, haben in den Lagunen gebadet und jede Menge Fotos gemacht, bevor es wieder über Stock und Stein nach Barreirinhas ging.

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