Am nächsten Tag stand dann, diesmal mit Begleitung aus von zwei deutschen aus dem Hostel, die brasilianische Seite an.Wir haben mit dem Bus die Grenze passiert und sind bis den den Park auf dieser Seite gefahren. Dort erstmal der Schock: wegen eines verlängerten Wochenendes hat gefühlt ganz Brasilien die gleiche Idee gehabt wie wir. Schon alleine bis zum Eingang haben wir 2,5h in der Affenhitze angestanden. Nur durch viel Wasser und Eis haben wir es überlebt, bis wir in auf Gefriertemperatur heruntergekphlte Busse geladen wurden und wie im Kuhgatter vor dem Rundweg ausgekippt wurden. Der Blick auf die Wasserfälle von dieser Seite war tatsächlich sehr anders. Mehr Überblick, dafür etwas weiter weg. Allerdings durch die Menschenmassen hat es wirklich keinen Spaß gemacht. Ständig sind sich die Leute gegenseitig ins Bild gelatscht, man musste für viele Stege anstehen, direkt am „Teufelschlund“ haben sich die Menschen nur so gestapelt. Ich persönlich fand die Wasserfälle zwar nicht weniger schön, die Erfahrungen jedoch grauenvoll. Für die Busse zurück musste man wieder über eine Stunde in der Hitze anstehen und wir sind einfach nur fertig wieder am Ausgang angekommen. Ohne Bargeld (den Bus hat ein Local für mich bezahlt) und Handysim habe ich es irgendwie in die Stadt geschafft und im Hostel erstmal geduscht, bevor ich mich mit einer Bekannten aus dem Hostel davor zum Abendessen getroffen habe (was dann super lecker war).Leider ging der Flieger am nächsten Tag schon um 5 Uhr los, sodass ich bereits um 3 am Flughafen sein musste, was eine sehr schlaflose Woche Woche einläuten sollte…