Punto del Diablo

Donnerstag bin ich in aller Hergottsfrühe aufgestanden und zur Fähre nach Montevideo in Uruguay gefahren. Die Überfahrt dauerte eine gefühlte Ewigkeit. Weil mein Bus nach Punta del Diablo nicht vor Mittags ging, habe ich etwas Zeit im Café de Farmacia (wunderschönes Café in einer alten Apotheke) überbrückt. Erst am Abend bin ich in Punta del Diablo angekommen und von der Bushaltestelle 30 mins mot Sack und Pack zum Hostel gelaufen.Ich habe den winzigen Urlaubsort mit seinem Strand und seinen Cabañas noch kurz erkundet, bevor ich in meinem mit Latinos gefüllten, 24/7 laut Musik dröhnendem Hostel eingeschlafen bin. Weil mein Spanisch leider nicht fließend ist oder ich vielleicht auch etwas alleine sein wollte, habe ich fast 24h mit niemandem gesprochen und hatte stattdessen am nächsten Tag eine Surfstunde. Dann hab ich mir ein Fahrrad geliehen und mit in den angrenzenden Santa Teresa Nationpark geradelt. Die Strände dort waren super schön, aber der Weg dahin leider immer an einer grossen Straße entlang. Vor Sonnenuntergang habe ich mir noch schnell eine Stunde lang ein Surfbrett geliehen und meine Weiterreise organisiert.

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