In Seminyak angekommen, bin ich zunächst mit Riccardo aus dem Hostel etwas essen gegangen – es ist gefühlt nochmal heisser hier…Am Nachmittag hab ich meinen Freund Billy getroffen, der hier seit 2 Jahren lebt und mich direkt mal mit zu einem kleinen Event eines Freundes in eine Bar am Strand genommen hat. Es ist eine seltsame Mischung an Menschen hier. Alle leben von irgendwas, sehen extrem gut aus und sind zwar sehr nett, aber irgendwie auch sehr oberflächlich. So richtig komme ich da nicht rein und man ist sehr eingeschüchtert davon, wie gut alle aussehen…Später am Abend bin ich mit Riccardo zum Nina Kraviz (eine russische DJ) Konzert. Das Publikum war recht international, natürlich viele Russen. Die dichte an aufgespritzen Lippen, tonnenschwerem Makeup und Instagram Stories war extrem hoch, sehr anders als in Berlin.Nina selbst hat einen guten Job gemacht (natürlich auch aufgespritze Lippen) aber die Crowd war leider gar nicht meins, sodass ich für Berliner Verhältnisse früh die Reissleine gezogen habe. Obwohl ich super schlecht geschlafen habe, war der nächste Tag doch sehr aktiv: Yoga, kurzer Strandbesuch (es ist unfassbar heiss hier, man hält es in der Sonne kaum aus) mit Kokosnuss, umherrollern, Café und spätes Mittagessen mit Billy und dann sogar noch eine spontane sunset Surfsession – das ist einfach immer toll und macht mich happy!Der Sonnenuntergang war überragend und ich hab noch bis in die Dunkelheit im Badeanzug am Strand verbracht.Heute morgen habe ich mich warum auch immer ziemlich gerädert morgens zum Yoga geschleppt und bin im Anschluss zum Kedungu Beach gecruiset, wo es erstmal ausgedehntes Frühstück im „Little Ripper“ gab. Weil ich dem Meer selten widerstehen kann, bin ich doch noch eine Runde surfen gegangen – was sich leider aber gar nicht gelohnt hat.Dafür hatte ich dann mehr Zeit für La Brisa und den Sonntagsmarkt dort, bevor ich mich ins Auto zurück nach Ubud gesetzt habe, dass dank unzähliger Schleichwege einen Grossteil des Verkehrs umfahren konnte.