Der Adrenalin-Tag begann schon wieder zu unchristlichen Zeiten, um 6:20 wurden wir bereits abgeholt.
Nach einer fast zweistündigen Fahrt kamen wir am Frühstücks-Ort an, wo wir erstmal versorgt wurden und unser Gepäck lassen konnten. Im Anschluss ging es noch einmal eine gute Stunde weiter bis zu unserer Einstiegstelle am Rio Pacuare, einer der besten Rafting-Flüsse in Zentralamerika.
In Sechserteams aufgeteilt wurden wir mit Schwimmwesten und Helmen ausgestattet und haben Sicherheitshinweise erhalten. Und dann ging die wilde Fahrt auch schon los.
Fast drei Stunden sind wir den Fluss mit seinen Stromschnellen und Felsen runter, immer auf das Kommando des Guides hörend: ‚Forward‘ – ‚Stop‘ – ‚Left-Backwards-Left‘. Unser Team war richtig gut und so sind wir kein einziges Mal gekentert oder mussten ‚Mann über Bord‘ schreien. Es war eine Riesengaudi mit jede Menge Lachen und Spaß. An den ruhigen Stellen des Flusses durften wir immer Mal über Bord hüpfen und etwas schwimmen oder und treiben lassen.
100% nass aber sehr ausgelassen, kamen wir dann wieder am Mittagsessen-Punkt an und wurden verpflegt.
Mit dem Minibus ging es am Nachmittag weiter nach San Jose, was verkehrsmäßig sowas von voll war, dass es alleine eine Stunde gedauert hat, die Stadt zu durchqueren. In unserem Palast von Hostel sind wir müde und erschöpft eingeschlafen, nur um den nächsten Tag wieder um 6:30 zu beginnen…