Tag zwei meines Advanced Diver war definitiv ein Tauch-Highlight!
Trotz Müdigkeit habe ich mich in die Fluten gestürzt und musste ein paar Aufgaben unter Wasser erledigen (z.B. Rechenaufgaben oder Farben bestimmen, um die Veränderungen in 30m Tiefe zu zeigen. Wir haben eine krass massive Muräne gesehen, die größte Languste, tausende Fische, darunter beeeinducke Löwenfische und einen riesigen Korallengarten.
Bei meinem zweiten Tauchgang musste ich zunächst mit dem Kompass navigieren und ein Viereck schwimmen. Danach haben wir das Schiffswrack erkundet, sind durch rostige Luken geschwommen, haben die Zylinder des Montors gezählt, auf dem Controlboard die deutschen Beschriftungen freigekratzt, wieder eine fette Muräne und eine Languste gesehen und dann war der Spaß auch schon vorbei.
Am Nachmittag habe ich mit der frisch eingetroffenen Claire gekocht und dann sind wir in der Stadt umher gelaufen, bis wir den Abend mit Snacks am Meer ausklingen lassen haben.
Nachts wurde mitten in unser Zimmer noch ein Extrabett gestellt, sodass wir weder atmen noch uns bewegen können.
Wir haben uns Fahrräder geliehen und sind zur Erkundung der Insel aufgebrochen: immer am Meer entlang haben wir eine Runde gedreht, dabei das krasse Blau bewundert und uns über das Geschenk gefreut, das wir hier sein dürfen. Wir waren bei ‚La Piscinita‘ wo man leider Eintritt bezahlen muss und die nationalen Touris Fische mit Toast füttern und schnorcheln. Danach haben wir das Kokosnuss-Haus gesucht, was komplett aus Kokosnuss bestehen soll und uns anschließend an den Strand von San Louis gelegt, der wesentlich kleiner und weniger überlaufen als der Hauptstrand war. Dort haben wir aus einer Kokosnuss getrunken und im Meer geschaukelt.
San Louis selbst versprüht richtig Karibik-Feeling mit seinen bunten Häuschen, dem Strand, den Palmen, den auf der Veranda rumlungernden Locals und einigen rostigen Booten am Ufer.
Nach gutem Kaffee in der Stadt sind wir wieder zum Hostel geradelt und haben lecker gekocht.
Abends mussten wir leider wieder in unserem völlig unerfüllten Dorm, ohne Bewegungsfreiheit oder frischer Luft schlafen. Es wird Zeit den Laden hier zur verlassen.
Mit dem Taxi ging es zu Claires neuem Hostel: so viel besser (leider auch so viel teurer)! Von dort sind wir zum Cocoplum Beach gestartet, wo wir uns im Schatten an den Traumstrand gelegt haben. Um die Mittagszeit haben wir uns einen Kaffee im Zentrum gegönnt und sind ausgiebig im Internet gesurft.
Nach einer wunderbar säubernden Dusche und einer Kochsession mussten wir uns leider auch schon verabschieden und ich bin Richtung Flughafen gefahren.
Bye bye Paradies!