Bisbane Brizzy

Der nächste Halt sollte Bribane für uns sein. Die Hauptstadt von Queensland versprach auf jeden Fall wieder jede Menge Zivilisation und ein wenig Großstadt-Flair.
Allerdings war uns bei der Ankunft noch nicht so ganz klar, wo wir die Nacht über bleiben sollten. Als Möglichkeit gab es natürlich immernoch Bruce, jetzt sogar mit Matratze.
Als wir in einem der unzähligen Parks der Stadt auf einem, wie immer umsonst bereitstehenden, BBQ-Grill unser Abendessen machten, kam ein älterer Mann mit zwei Hunden (einer davon ein dicker Dingo, die Wildhunde von Fraser Island) auf uns zu.
Er stellte sich uns als George vor und bot uns an, in seinem Garten zu parken und sein Haus mitzubenutzen. Wir seien angeblich auch nicht die ersten Deutschen, die bei ihm wohnten.
Natürlich kam uns das ersteinmal höchst seltsam vor und die Skepsis wollten wir auch ganz gerne beibehalten, nicht dass der Kerl uns dann meuchelt oder so.
Wir haben uns etwas länger mit ihm unterhalten und auch gefragt, warum er uns das anbietet etc.
Seine Erklärung war, dass er an Karma glaubt und gerne gibt.
Wir entschieden uns, immernoch sehr vorsichtig, sein Angebot wahrzunehmen.
Wir wurden direkt mit alten Geschichten zugetextet und Fotoalben wurden rausgekramt… George ist einfach ein eher einsamer und sehr hilfsbereiter Mensch, der gerne Gesellschaft hat.
Deswegen hat er auch gleich einen Freund von sich angerufen und uns Racks für unser Autodach besorgt, damit wir die Surfbretter darauf festschnüren und transportieren können (:
Er hat uns noch seinen Honigvorrat gezeigt (so ca. 20kg) und uns Fahrräder geliehen, damit wir >>Brizzy<< (so nennen die Einwohner ihr Brisbane) erkunden können, ohne die horrenten Parkgebühren bezahlen zu müssen.
Wir sind die Hügel hoch und runter gestrampelt und mit nicht ganz funktionierender Ganschaltung erweist sich das durchaus als anstrengend 😉
Morgen machen wir auf Georges Boot vielleicht einen Bootstrip…
Brisbane ist mit seiner Skyline definitiv etwas anders als z.B. die Farm aber hat auch viel Charme: Auch hier gibt es einen super Spazierweg immer am Fluss entlang, auf dem viele sportliche Menschen unterwegs sind, es gibt einen künstlichen Strand in der Stadt, da Brisbane leider nicht am Meer liegt und die Klippen, die auch am Fluss liegen, werden von Kletterern genutzt, um nach Sonnenuntergang ein wenig zu klettern.

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