Nach wenig Schlaf hat heute der Geburtstag meiner Oma hier 10 Stunden früher als in Deutschland angefangen. Happy Birthday, Oma! (:
Lydia ist gleich morgens heim.
Eigentlich wollte ich mit Joel und Freunden von ihm auf ein Football/ Footy Spiel, aber er wollte dann doch lieber zurück nach Hause (die Jungs kommen aus Bendigo).
Ich war dementsprechend erstmal im Apartment, was mir ja immer super unangenehm ist, wenn ich frei habe und die Familie da ist. Das fühlt sich seltsam an und ich habe Angst, nach ‚Gefallen‘ gefragt zu werden, zumal Mutter dann immer gestresst/ nicht nett ist.
Irgendwie hatte ich auch schlechte Laune, weil alles nicht so klappen wollte und ich gerne in mein richtiges Zuhause wollte. Außerdem hatte ich schonmal einen Tag frei und wollte den gerne nutzen.
Ich bin dann ins Café gegangen, meine Kaffee-Künste aufzubessern. Leider gab es um diese Zeit keine Kaffee-Bestellungen.
Dann hat mir Joel aber gesagt, dass sein Kumpel Kyle (war gestern auch dabei) zum Spiel geht und mich mitnehmen kann.
Tag gerettet!
Ich bin mit Joels Freunden zum Spiel ‚Collingwood vs. Carlton‘ in Australiens größtes Stadion.
Es sollte ein gutes und spannendes Spiel werden und war ausverkauft (Fassungsvermögen des Stadions: 100.000 Fans).
Kyle hat mir kurz ein Paar Regeln erklärt und dann ging es schon los.
Es war eigentlich ganz lustig, auch wenn mich manchmal die Menschen um mich rum mehr interessiert haben als das Spiel, weil es wirklich verrückte Fans gab. Die Stimmung war super und das Event in einem so riesigen Stadion sehr cool!
Footy Spieler sind wirklich top Sportler.
Das letze Viertel war noch einmal richtig spannend und hat sogar mich als absoluten Laie mitgerissen.
Die Mannschaft, der sich Kyles Freunde verbunden fühlen, hat leider knapp verloren.
Ich bin dann ’nach Hause‘.
Nach einem Telefonat mit der einen Au Pair Bewerberin, die jetzt eine andere Familie gefunden hat, weil ihre aktuelle ‚Familie‘ die Hölle ist (schlimmer als bei mir ;)) bin ich angekommen und wurde leider nicht ganz so nett, wie erhofft empfangen. Vermutlich war der Tag der Eltern mit den Kindern doch zu viel (heute keine Hilfe von Verwandten).
Ich hoffe, diese Stimmung legt sich, ich kann ihr sämtliche Neuigkeiten (Absage Au Pairs, mein Abflugdatum,…) die Woche über schonend beibringen und hoffe, sie akzeptiert, dass ich echt viel im Kaffee arbeiten werde.
Außerdem bange ich jetzt schon um einen freien Sonntag…
Noch 5 Wochen und 2 Tage!