Nachdem meine „Gastmutter“ groß angekündigt hat, Sonntag und Montag (Feiertag) mit den Kindern zu verbringen, hat sie die Kinder sonntags dem Onkel und montags dem Opa aufgedrückt.
Montag habe ich ersteinmal etwas länger geschlafen, durfte dann Sophias Haare erneut entlausen und bin dann auf die Moomba-Parade gegangen.
Ähnlich wie eine Fastnachtsumzug ist die Parade durch die Melbourner Innenstadt gezogen.
Dort habe ich mich mit Lydia getroffen, die mit ihrer Gastfamilie unterwegs war.
Und die Familien ist wirklich eine Familie.
Nach einem kurzen Abstecher auf das Festival, wo wir eisessend den Wasserskifahrerinnen zugeguckt haben, ist die Familie und Lydia der Hitze entflohen und heim gefahren.
Ich bin noch für eine halbe Stunde in die klimatisierte Artsgallery und dann „heim“ gelaufen.
Weil meine „Gastmutter“ mich drum „gebeten“ hat, das Haus sauber zu machen (hat ja Sonntags keiner gemacht, weil ich nicht da war), habe ich das Apartment komplett geputzt.
Ich habe sie gefragt, ob ich nachdem die Kinder im Bett sind nochmal losdarf, Tabea und Leona zu treffen.
Alles kein Problem hieß es da.
Der Opa hat die Kids pünktlich zurückgebracht.
Dann kam die erste SMS: Sie kommt nicht vor 9.
Dann kam die zweite SMS: Wird später, halb 10 frühestens.
Ich wette sie kommt nicht vor 10.
Ende der Geschichte: Sie hat keinen der versprochenen Tage mit den Kindern verbracht, die Kinder sagen sowas wie „I miss Mummy“ und ich sitze alleine hier.
Das 5. Mal in 7 Tagen…
Sehr bedenklich.
Wenigstens hatte ich heute weitesgehend frei!