Schnorcheltour Lovina

Am nächsten Tag ging es früh raus. Nach viel Gepacke, bis alles Material in den Bussen war, wurden wir etwa eineinhalb Stunden in den Westen der Insel gefahren. Mit einem Fischerboot (also ziemlich anders als in Australien und ziemlich anders als erwartet) wurden wir rausgekarrt zu Manjangan Island. Dort durften wir dann am Riff schnorcheln und die Unterwasserwelt entdecken: Millionen von Fischen in ganzen Schwärmen, Seesterne, Muscheln und Pflanzen. So viele Fische auf einem Haufen hab ich noch nie gesehen. Beim Rückweg zum Boot allerdings haben wir die negativen Seiten von Bali hautnah erfahren dürfen. Haben wir das juckende Wasser vorher noch auf Wasserflöhe geschoben, konnten wir jetzt diese Unangenehmlichkeit auch auf die Wasserverschmutzung schieben. Überall, wirklich überall, in Ufernähe tümmelte sich Müll. Aller erdenklicher Abfall schwamm an der Oberfläche und gab unserem Schnorchel-Erlebnis einen faden Beigeschmack. Nach einem kleinen Mittagessen sollte es eigentlich auf die andere Seite der Insel zu den Schildkröten gehen. Stattdessen wurden wir um die nächste Ecke gefahren, also nur gut 200m weiter. Dort durften wir erneut schnorcheln. Wieder gab es viel zu sehen, allerdings alles recht ähnlich wie zuvor. Vor dem nächsten Regen ging es dann schnell zurück zum Festland. Dort mussten wir allerdings noch eine halbe Ewigkeit auf den Taucher-Teil der Truppe warten. Etwas angenervt vom nicht ganz überzeugenden aber dennoch netten Trip haben wir inmitten von streunenden Katzen und Hunden gewartet, bis es endlich zurück ging. FAZIT: Man hat nicht immer Glück und es wird einem oft mehr versprochen als gehalten wird. Ausserdem war der Service dieser Tour echt mies. Dennoch war es letztendlich ein weiteres schönes Erlebnis!

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