Nachdem wir dem Taxifahrer vom Flughafen bis ans Hostel deutlich mehr bezahlt haben als nötig wäre („Touristenpreis“ eben) sind wir in unserem Luxushostel eingezogen.
Mamorfußboden, Swimmingpool und bequeme, große Betten sind hier ganz normal. Unter normalen Umständen würde das Hostel als zwei bis drei Sterne Hotel durchgehen, aber auf Bali ist es eben nicht normal.
Hier sind außer den Hauptstraßen die Wege ein Abenteuer, es streunen Hunde herum und am Straßenrand stehen gerne Kühe.
Es ist zwar längst nicht mehr so spottbillig wie zur Jugendzeit unserer Eltern (ist ja auch schon länger her, höhöhö), aber im Vergleich zu Australien immernoch günstig. Unser Hostel kostet umgerechnet pro Person und Nacht um die 10 $, in Australien findet man das nirgends.
Nach unserem Flug als Hungerkünstler haben wir uns an einem Straßenstand, einer sogenannten „Warung“ noch etwas zu Essen gegönnt. Dieser Preis war allerdings, trotz Verständigungsproblemen (die meisten Balinesen sprechen ganz schlecht bis gar nicht Englisch), unschlagbar! Ein Abendessen für 50 Cent. Und lecker noch dazu.
Hierbei gilt es stets sich danach zu richten, wo viele Leute essen, denn dort bekommt man eher weniger irgendwelche unangenehmen Krankheiten ab.
Im Supermarkt fühlt man sich selbst als Backpacker eher reich, auch wenn die Preise mit der Touristendichte variieren.
Die Währung hier sind Rupien und die stehen so hoch, dass man sich nicht selten im 6 stelligen Bereich bewegt. Kopfrechnen ist also angesagt! Mit einem einfachen Gang zum Geldautomaten wird man so zum mehrfachen Millionär (10.000 Rupien ~ 1 austr. $ ~ 80 EURct).
Obwohl hier eigentlich gerade Regenzeit ist, haben wir fast nur gutes Wetter: um die 30 Grad, Sonnenschein und nur selten kurze Schauer. Die Luftfeuchtigkeit ist allerdings ziemlich hoch, sodass man sich meistens ziemlich klebrig fühlt.
Wenn man nicht wegen Klebrigkeit duscht, so tut man es weil es hier doch eher dreckig ist. Müll und Dreck sind hier fast überall zu finden. Umwelt- oder Tierschutz? Fehlanzeige!
Auf der Straße sind nur Verrückte. Hauptsächlich Taxis und Autos und jede Menge Motorroller. Jeder fährt wie er will und weil hupen so gut wie alles bedeutet (überholen, Gruß, Ärger, Taxis wollen auf sich aufmerksam machen oder einfach mal so) ist es immer laut und voll.