In der Frühe sind wir in Rio eingetrudelt, die Stadt meines Herzens. Es gab kurz etwas Stress, alle Schäfchen einzufangen, denn wir waren eine ziemlich grosse Berliner Truppe. Nach exzessivem Shopping für die outfits der nächsten Tage sind die anderen noch zu einem Bloco, während Angelo und ich die Ruhe vor dem Sturm genossen haben.
Und der Sturm kam. Sehr stürmig.
Fünf Tage quasi im glitzernden Fiebertraum, mit so viel Spaß aber auch verdammt anstrengend. Es hat sich gelohnt und im Nachhinein hätte man es wie immer noch mehr genießen sollen.
Die Wege trennten sich dann und Angelo und ich sind nach Nilópolis, endlich seine Familie überraschen, die nicht den blassesten Schimmer hatten, dass er kommen würde.
Ich habe dann noch ein bisschen Zeit in Rio selbst mit meinen Freunden verbracht (neben ein bisschen Touri auch einfach mal ein paar Erledigungen) und dann auch gemeinsam mit Angelo nochmal einige Zeit mit seinen Freunden (dich ich aber auch einfach sehr lieb gewonnen habe). Ein bisschen post Karneval mit Techno Bloco um 5 in der Frühe war auch dabei, sowie eine weitere Nacht bei Angelo’s Eltern, bevor es wieder in den Flieger nach Porto Seguro ging.