El Calafate selbst ist doch recht touristisch und hat neben ein paar netten Restaurants und als Base für die Touren zum Petito Moreno Gletscher nicht arg viel zu bieten.
Ich bin daher ins Gym und habe abends noch mit einem Brasilianer ausm Hostel den Mondaufgang des Super-Vollmonds geschaut.
Am nächsten Morgen ging es mit dem Bus (wie immer zu spät) zum Petito Moreno Gletscher. Der Parkeintritt ist recht teuer, aber es war schon beeindruckend. Man kann auf Stegen am Gletscher entlanglaufen und es war krass, denn es sind einige grosse Schnee/Eisstücke mit grossem Getöse vom Gletscher abgebrochen und in den eisigen See gefallen. Das war schon ein Spektakel! Leider hat dann auch ein eisiger Wind mit Regen eingesetzt, sodass ich ganz nach Gletschermanier durchgefroren bin.
Zum Abschluss habe ich noch eine einstündige Tour auf einem Boot unternommen, bei der man nochmal deutlich näher auf dem See aus Schmelzwasser an die Eismassen heran kommt. Der Gletscher war bis 2020 in seiner Größe stabil, seitdem wird auch er leider kleiner. Auf dem Boot konnte man sich auch Whisky mit Gletschereis schmecken lassen.
Es hat den Rest des Tages gedauert, bis ich wieder aufgetaut war.
Eigentlich hatte ich mir für früh am nächsten Morgen einen Trabsport organisiert, aber leider das falsche Datum genannt, was mir erst bei der mutmaßlichen Abfahrt aufgefallen ist..also musste ich dann doch etwas überstürzt ein Taxi rufen. Meinen Flug nach Bariloche habe ich aber trotzdem bekommen und bin hier bei 20 wärmer und Sonnenschein gelandet.