In Salta angekommen, habe ich mir zunächst Frühstück besorgt und habe dann „die Anderen“ getroffen. Die Anderen, das sind Albi & Elisa aus Italien, Ross aus England und Ali aus der Schweiz (zumindest behauptet der gebürtige Brite das). Eine fantastische Truppe und die nächsten Tage sollten absolut traumhaft werden. Wir sind mit dem Mietwagen Richtung Pumamarca aufgebrochen und haben die Salinas Grande besucht. Das ist eine Salzwüste, vielleicht nicht so beeindruckend wie die in Bolivien aber immerhin!Wir haben eine Tour gemacht und ein paar Fotos geschossen, bevor wir in unsere wunderschönes Airbnb in der Nähe von Pumamarca gefahren sind und uns in der Stadt mit Abendessen versorgt haben.Am nächsten Tag wurde wieder viel mit dem Auto gefahren, ein kleiner Zwischenstop in einer winzigen Stadt mit Markt und gutem Essen und dann eine lange Dirtroad bis zu den 14farbigen Bergen. Einer der besten Orte, an dem ich je war. Wirklich, so wunderschön. Wir haben eine Weile dort verbracht und man konnte die Höhe spüren!Dann ging es wieder ins Auto und nach San Salvador, ein kleiner nicht weiter erwähnenswerter Ort. Weil wir alle super müde von der Autofahrt waren gab es an der Strasse erworbenen Ziegenkäse und eine Riesenpackung bestellte Empanadas neben wieder viel Wein zum Abendessen. Der nächste Morgen begann recht zeitnah, weil wir Ross in Salta abliefern mussten. Nach kurzem Lunch und Abschied sind wir dann nun noch zu viert in den Süden von Salta aufgebrochen. Auf dem Weg zu der kleinen Stadt Cafayate gab es den wohl „most scenic drive“, den ich in einer langen Zeit gesehen habe. Die Landschaft änderte sich beständig und war immer wunderschön. Ein paar Zwischenstopps wie Garganta del Diablo (eine krasse Felsformation), los Etratos (kunterbunte Felsen) und las Colorados (Hölen und rote Felsen) und fantastischen Aussichten haben wir es bis ins kleine Weinstädtchen geschafft.Am nächsten Tag sind wir mal nicht ins Auto gestiegen sondern haben den Tag mit Weinproben verbracht (als ob wir sonst kaum Wein getrunken hätten). Es ging los mit der Bodega de las Nuebes – etwa außerhalb der Stadt sind wir ambitioniert mit geliehenen Fahrrädern durch die Mittagshitze dorthin gestartet. Nach der Weinprobe haben wir noch Picadas im Garten des Weinguts genossen. So schön!Dann ging es noch zum etwas edleren Weingut El Esteco, was fast wie ein Schloss anmutet. Fix und fertig vom Tag sind wir nach dem Abendessen ins Bett gefallen.Der nächste und letzte gemeinsame Tag bestand weitesgehend aus Autofahren, das Auto waschen lassen & zurück geben.Elisa & Albi haben uns nach einem gemeinsam Lunch verlassen und Ali und ich haben ins Hostel eingecheckt.Wir sind nachmittags noch den Hausberg von Salta hinaufgelaufen und haben die Aussicht über die Stadt genossen. Mit der Gondel ging es dann den Berg wieder runter. Wir haben ein bisschen rumorganiert und dann in der Comida Arabica zu abend gegessen.