Im Hostel habe ich entgegen dem Vorsatz, mal allein zu Abend zu essen, direkt Julia kennengelernt, eine super liebe Finnin.
Wir sind ganz untypisch für Mexico Piroggi essen gegangen und habe uns (bedingt durch scharfe Sosse und die wirklich hohen Außentemperaturen) einen abgeschwitzt.
Da uns beide plötzlich die Müdigkeit erfasst hat, sind wir in unserem kleinen Dorm ins Bett gefallen, nur ab um 4 Uhr in der Früh von den nebenan gezüchteten Hähne unterhalten zu werden, die sichhier jeden Morgen gegenseitig stundenlang lautstark anfeuern.
Der erste Tag in diesem wunderbaren Städtchen begann mit einem 1a Papaya Frühstück und einer Collectivofahrt nach La Punta. Dort kann man eigentlich surfen, aber heute war alles sehr flat und wir haben erstmal Sonne aufgesogen.
Der Rückweg bis zur Hauptstraße war so heiss das wir ‚leider‘ eine Pause mit eiskalter Kokosnuss einlegen mussten. Wie schade.
Und dann kam die grosse Reunion mit Lucy, die es ENDLICH auch her geschafft hat.
Die Freude war gross und wurde in einem Café befeiert.
Für den Abend sind wir noch mal an den Playa Carizallilo, bevor wir uns für das Nachtleben wieder auf dem Trittbrett des Collectivos stehend nach La Punta begeben haben.
Um diese Uhrzeit war es hier sehr verändert und die jungen Menschen alle bereit zum Feiern – ausser uns müden Omis.
Aber das Essen lohnt sich trotzdem und die Stimmung war auch super.
Den zweiten Tag an diesem entspannten Ort haben wir schwitzend und sandig verbracht. Zunächst scheiterte der Versuch, über die Felsen nach Playa Coral zu gelangen, also sind wir doch durch ein Hotel dort hin gelangt. Das Meer ist einfach so schön hier (leider immer noch keine Wellen).
Nach einem kurzen Abstecher auf den Markt, wo wir uns mit Zutaten für eine Guacamole Level 3000 eingedeckt haben, sind wir zum Hostel, um uns frisch zu machen.
Mit dem Collectivo ging es dann wieder nach La Punta zum fantastischen Sonnenuntergang.
Man sitzt einfach insgesamt viel zu wenig am Meer.
Da es im Allgemeinen schon eher touristisch in Puerto Escondido ist, war es ein leichtes vegane Tacos zu finden.
Im Anschluss haben wir uns noch Drinks und (zuschauend weil untalentiert) Salsa gegönnt.
Heute in der Früh hat sich Julia von uns verabschiedet und Lucy und ich haben noch einmal Hostel gewechselt in eines mit mehr Leben.
Im Anschluss haben wir uns mit dem Collectivo bis nach Manzunte durchgeboxt.
Manzunte selbst ist ein kleines Ort mit Hippie Vibe, viele Dreadlocks und Tattoos, wenige BHs. Wir haben alles aufgesogen, unsere verschwitzten Körper mit veganem Essen gefüttert und das Meer genossen. Ein wirklich goldiger Ort, dessen Schönheit bei einen Spaziergang zum Punta Cometa erst richtig zur Geltung kam.
Über Collectivos und in der sengenden Sonne am Strandenrand erwartete Busse haben wir es wieder bis nach PE geschafft.
Den für diese Woche letzten Abend in PE haben wir mit Cinema a La Playa begangen (wirklich cooler Film) und dann ein paar Freunde zum Essen in La Punta getroffen. Der Abend ist dann doch noch etwas eskaliert – von Bar über Salsa-Hostel (Shalom) zum „Techno-Schuppen“ Las Tortugas bis zum Hostel-Pool in den frühen Morgenstunden.