Under Downunder

Diese Woche habe ich wie immer mit einer bunten Mischung aus Café, Freunden, Krankenhaus und gutem Essen verbracht. Ein Ausflug nach Geelong/Torquay mit Surfen war natürlich auch dabei.

Freitag Abend habe ich mich dann zusammen mit Lara aus Darmstadt in einen Flieger nach Hobart in Tasmanien gebracht. Tasmanien ist diese kleine Insel südlich von Australien – quasi under downunder.
Schon unsere Landung war ziemlich holprig -wegen des starken Windes mussten wir zweimal ansetzen.
Nachdem wir dann unseren Mietwagen eingesammelt haben sind wir in unser Hostel in Hobart gefahren und in die Betten gefallen.

Samstag früh ging es los mit den wunderschönen Salamanca Markets: Hand-Arbeiten, Nachhaltigkeit, leckeres Essen.
Anschließend sind wir mit dem Auto auf den Mount Wellington gefahren und wurden dort direkt Mal von einem Schneesturm überrascht. Krass und das in Australien?! Wir könnten fast nichts mehr sehen und kaum gerade laufen.
Anschließend sind wir ins MONA gefahren, eines der coolsten Museen für Kunst, in denen ich je war.
Definitiv einen Besuch wert.
Den Abend haben wir mit schön essen gehen und Research über Hikes in der Gegend ausklingen lassen…

Sonntag ging es dann über den winzigen Ort Richmond mit Bakery Stop zur Fähre zu Maria Island, von der aus wir Wale, Seehunde und Delfine sehen konnten.
Auf dieser kleinen Insel sind wir dann den Bishop & Clerk Track gelaufen. Leider konnten wir nicht ganz zum Gipfel kraxeln, weil wir die letzte Fähre um 3:30 erwischen mussten, aber es hat sich trotzdem gelohnt: endlose Weite, viel Grün, überall wilde Wombats (die süßesten Fellkugeln ever) und Kangaroos.
Mit der Sonne im Gesicht sind die doch eher kühlen Temperaturen auch aushaltbar. Die wunderschöne Ostküste Tasmaniens sah in das rosane Licht der untergehenden Sonne wunderschön aus, sodass ich hier nochmal im Sommer herkommen möchte.
Übernachtet haben wir in der klitzekleinen Siedlung Bichone, von der wir bis heute nicht wissen, wie man sie ausspricht.

Montags sind wir in der Frühe zum ‚Blowhole‘ gelaufen, wo das Meer durch ein Loch im Felsen bei Seegang in die Höhe geschleudert wird.
Den Rest des Tages haben wir im sonnigen Freycinet Nationalpark verbracht.
Der Hazard Beach Circuit hat dabei die meiste Zeit des Tages gefüllt. Wir haben den Delfinen in der Whineglass Bay zugeschaut und einen ganz normalen Montag im Winter mit den nackten Füßen im Sand genossen.
Nach einem kurzen Stop bei Sleepy Bay und einem Leuchtturm sind wir zurück nach Hobart und es uns noch einmal richtig gut gehen lassen (ich glaube ich mache in Deutschland einen Desertplace auf!!), bevor es zurück an den Flughafen ging.

Tasmanien hat mich nicht enttäuscht!

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