Nach einer Busfahrt, viel Regen und einer schaukeligen Fahrt mit der Fähre sind wir an meinem letzten Stop, der Isla Holbox angekommen.
Die Insel war leider so überschwemmt (und allem Anschein nach überhaupt nicht auf Regen vorbereitet), dass wir schon unterwegs die Schuhe ausziehen und quer durch gigantische Matsch-und Wasserpfützen waten. Unser Hotel hier ist noch recht neu, super goldig und vielleicht ein wenig unorganisiert, das einzige wirkliche Manko die Klos (die entweder nicht funktionieren oder deren Riegel einen für geraume Zeit einsperrt, wie ich direkt am ersten Abend erfahren durfte).
Wir haben direkt Maike und Timo wiedergetroffen und sind mit ihnen einen guten Kaffee trinken gegangen, haben den Sonnenuntergang versucht zu finden und abends essen gegangen (super lecker!).
Unseren ersten richtigen Tag auf der Insel haben wir viel mit am Strand liegen und an der Bräune arbeiten verbracht, auch wenn die Sonne selbst die meiste Zeit hinter den Wolken verborgen blieb. Gegen Abend hin haben wir nochmal einen zweistündigen Spaziergang zum ‚Puncto Mosquito‘ gemacht und dort Flamingos betrachtet, nur um danach noch ein letztes Mal Taco Abend zu machen und eine Runde Monopoly zu spielen.
Der letzte richtige Tag fernab von Zuhause begann mit Hostelfrühstück und wurde mit Zeit am Strand/Meer fortgeführt, diesmal sogar ohne regnerische Unterbrechung und dafür mit Pausen, bei denen wir die letzten Pesos verbraten haben.
Der letzte Abend in Mexiko wurde von einem wunderschönen Sonnenuntergang und Kartenspielen gekrönt, der letzte Morgen von einem leckeren Frühstück.
Am Vormittag habe ich mich dann alleine mit der Fähre und dem Shuttle auf nach Cancun zum Flughafen gemacht, wo ich wegen reibungslosem Ablauf (wenn man Mal außer acht lässt, dass ich noch Ausreisegebühren beschaffen und bezahlen musste) vier Stunden lang Zeit verbracht habe.
Das war es dann Mal wieder. Fast neun Wochen Abenteurer. So viele Geschichten und Erinnerungen, viel gesehen, viel gelernt, viel GELEBT.
Die letzten Semesterferien waren es wohl -garantiert aber nicht die letzte Reise…