Mérida

Mit einer historischen Free Walking begann unsere Zeit in Mérida, eine Mischung zwischen Touri-Ort und ganz normalem mexikanischen Alltag. Tagsüber ist es eigentlich immer so heiß, das einem der Schweiß den Rücken runterrinnt, also sind wir in ein Hostel mit Pool umgezogen. Den Nachmittag sind Louisa und ich durch die Stadt und über ein paar Märkte gestromert, haben Abendessen gekocht und Timo und Meike – zwei Deutsche, dir wir noch aus Guatemala kennen – in einer ziemlich coolen Bar ‚La Negrita‘ mit Live-Musik getroffen (Margarita Happy Hour).
Zusammen mit den zwei haben wir uns eben Mal schnell für wenig Geld ein Auto für den nächsten Tag gemietet. Roadtrip! Es ging nach Rio Lagartos, wo wir nach einigem Gehandel eine Bootstour gemacht haben, die ins zuallererst zu Flamingos und Mangrooven gebracht hat. Im Anschluss gab es noch jede Menge Pelikane und sogar Krokodile, die bis ans Boot herangeschwommen kamen. Wir konnten sie sogar anfassen!
An pinken Salzfeldern haben wir noch ein paar cooles Fotos gemacht und sind noch ein wenig mit dem Boot rumgecruizt, bevor wir uns ins Auto gesetzt haben, um noch einen kleinen Stop in Izamal, der ‚gelben Stadt‘ zu machen. Zusammen mit dem coolen Licht bei Sonnenuntergang und leckerem Stileis (scheint ein Ding zu sein hier auf der Yucatan Halbinsel) war dieser kleiner Schlenker ein schöner Abschluss des Tagestrips.
Wir haben noch spontan zusammen sehr amerikanisch bei Domino’s Pizza zu Abend gegessen und sind gemeinsam nach Hause gerollt. What a day!
Den letzen Tag in Mérida haben Louisa und ich direkt nochmal das Auto genutzt und zwei Jungs aus dem Hostel eingepackt. Zu viert haben wir eine DIY Tour zu den Uxmal Maya Ruinen gemacht. Es war wieder brütend heiß und wir haben nicht so arg viel Zeit in den wahnsinnig gut erhaltenen/originalgetreu zusammengeputzelten/ wiederaufgebauten Steintempeln verbracht. Die Aussicht auf den Pyramiden war überragend und die Ruinen mit all ihren Ornamenten sehr beeindruckend.
Auf dem Rückweg haben wir nach kurzer Verwirrung, nach der wir eine Dirtroad entlangrumpelten nur um vor einem verschlossenen Tor umzukehren, sogar noch Cynoten besucht. Von diesen Sinklöcher gibt es auf der Halbinsel an die 300 Stück und sie eignen sich hervorragend die Hitze zu bekämpfen und den Staub abzuwaschen.
Cynoten Nummer Eins (X-Batum) war ein wirklich magischer Ort, kristallklares Wasser, hängende Wurzeln, das ganze Programm.
Die zweite Cynote war zwar nicht ganz so elfengleich hübsch, aber halb unterirdisch in einer Höhle.
Nach einigem Heckmeck mit der Rückgabe des Mietwagens (lauter Einbahnstraßen! Wo war nochmal das Office? Ach tanken müssen wir ja auch noch!) haben wir den schönen Tag bei Starbucks ausklingen lassen, bevor Louisa und ich einen abendlichen Bus nach Valladolid genommen haben.
Es ist einfach zu traurig, dass dieses Abenteuerleben bald zuende ist!

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