Nach Selfmade-Frühstück haben Lousia und ich den Tag mit einer Runde Yoga eingeleitet.
Im Anschluss haben wir ein Mücken- und Sonnenschutz-Bad genommen und sind am wunderbar grünen Fluss entlang bis zu den Semuc Champey Pools gelaufen.
Der Weg dorthin hat uns bei den Temperaturen und der Luftfeuchtigkeit ziemlich ins schwitzen gebracht. Zwei Mädels aus Neuseeland hatten leider ihr Geld vergessen, aber nach einer kurzen Diskussion mit der Frau an der Kasse durften die zwei sogar umsonst rein.
Die Pools sind atemberaubend schön. Mit ihrem klaren Wasser, das grünlich erscheint und den etageweisen Pools mitsamt kleiner Wasserfälle könnte man fast meinen, man ist im Paradies angelangt.
Wir haben einige Zeit in den Becken verbracht und sind zuletzt noch einen Weg den Berg hoch geklettert, um die ganzen Pools noch quasi aus der Vogelperspektive zu bestaunen.
Kurz bevor wir wieder unten ankamen, ging ein richtiger Monsun los. Wir haben uns ein wenig mit dem anderen Besuchern unter das Dach am Ausgang gekauert, aber es schien nicht weniger zu werden.
Unser geplantes Tubing ist daher leider ausgefallen, in der mittlerweile braunen Suppe wäre es eh nicht wirklich schön gewesen.
Ein 4×4 unseres Hostels hat uns an der Strasse, die fast schon als Fluss gilt, abgeholt und nach einer heissen Dusche haben wir uns mit einem Buch ins Bett gekuschelt und den Nachmittag ziemlich entspannt verbracht.
Das Hostel ist leider nur bedingt zu empfehlen, den trotzdem die Lage ein Traum und die Bauweise sehr hübsch ist, handelt es sich trotz Gringo-Leitung um eine ziemliche Abzocke, wie wir neben dem überteuerten Abendessen auch am nächsten Morgen nochmal erfahren sollten.