Da aktuell der Highway 1 wegen irgendwelcher Mudslides geschlossen ist, haben wir versucht uns von Süden aus möglichst weit in den Nationalpark Big Sur vorzutasten. Auf dem Weg haben wir einen Stop bei den Seeelefanten gemacht, die einfach herrlich zu beobachten waren 😉
Am Salmon Creek haben wir dann eine kurze Wanderung gemacht, deren Ziel ein kleiner, weit entfernt recht schlecht zu erkennender ‚Wasserfall‘ war. Der Rückweg Richtung Campingplatz hat definitiv einige fantastische Blicke aufs Meer geboten. Bevor wir zurückgekehrt sind haben wir noch Hearst Castle besucht, ein Anwesen eines sehr reichen, sehr verrückten und mittlerweile sehr toten Amerikaners, der Kunstwerke aus sämtlichen Teilen der Erde architektonisch vereint hat. Ziemlich cool!
Nach einem kleinen Ausflug zum benachbarten Supermarkt haben wir uns daran versucht, Feuer zu machen. Unsere zuckersüßen älteren Nachbarn haben uns zuerst dabei geholfen und uns dann quasi adoptiert. Dadurch sind wir dann auch zu unseren ersten originalen Smors (Cracker, Marshmallow und Schoki überm Feuer) gelangt. Dafür haben wir Ihnen den Genuss des Stockbrots beigebracht und unseren Restteig überlassen…
Zufrieden, mehr als satt und leicht nach Rauch riechend haben wir dann die vorerst letzte Nacht in unserem immer noch staubigen Zelt verbracht…
Nach einer kleiner Postkarten-Session am Morgen haben wir unser restliches Hab und Gut zusammengerauft und sind weiter die Küste entlang Richtung Süden gefahren mit einem Zwischenstopp am Moro Rock. Hier haben wir den ortsansässigen Ottern und ihrem Nachwuchs im Wasser zugehen. Die Otten!!
Anschließend sind wir mit den üblichen Unterbrechungen (und einem Extrahalt im goldigen Olivares) bis nach Santa Barbara gedüst, wo wir in unser AirBnb Zimmer eingezogen sind.