Mit einem Jeep sind wir von unserer Residenz auf dem Berg über die Bumpy-Road wieder wieder nach Santa Marta gefahren. Dort haben wir in einer Mall (dort fühlt sich immer alles so sauber, schön, organisiert, gekühlt und westlich an) einen Zwischenstopp gemacht, um Einkäufe und Besorgungen zu machen sowie Mittag zu essen. Anschließend haben wir uns mit Sack und Pack in den Localbus nach Palomino gesetzt, der uns zweieinhalb Stunden später am Strand in diesem winzigen Ort rausgelassen hat.
Mit den Packpacks sind wir ca. 10 Minuten zu unserem brandneuen Hostel gelaufen, das aus Bambushütten besteht. Wir haben sogar noch schnell an den Strand vor geschaut und später gekocht und Uno gespielt.
Den heutigen Tag haben wir mit Yoga am Strand begonnen, dann schön gefrühstückt und gechillt. Gegen die Mittagszeit haben wir uns mit Mototaxis zum Rio Palomino bringen lassen, von wo aus wir ca. 2 Stunden in aufgeblasenen LKW-Reifen bis ins Meer gedümpelt sind. Die Natur um den Fluss war wunderschön, gegen Ende hat es allerdings fast ein bisschen zu lange gedauert.
Jetzt hängen wir alle ein bisschen in den Hängematten ab und unseren Gedanken nach.
Morgen steht Mal wieder ein Abschied an und der Tag wird super unspektakulär, weil ich ihn mal wieder alleine bestreiten werde und damit verbringen werde, von Palomino nach Santa Marta und von dort nach Bogota zu gelangen, anstatt mit den anderen den nordöstlichsten Zipfel des Landes zu erkunden…
Das letzte gemeinsame Abendmahl wird bestritten und wieder einmal gehen wir alle drei -erschlagen vom Tag- früh ins Bett.