Nach Ausschlafen und Pancake-all-you-can-eat-Frühstück haben wir uns auf eigene Faust in boliviens Hauptstadt umgesehen. Wir haben eine Shopping-Strasse entdeckt, auf die wir bestimmt später nochmal zurück kommen werden, haben den Hexenmarkt besucht (allerlei Grusel wie Lamaembryos und allerlei Wundermittel) und sind sonst noch durch jede Menge Strassen gestreift. Irgendwo dazwischen hat leider jemand versucht meinen juten Jutebeutel aufzuschlitzen (La Paz ist ein diebisches Pflaster), sodass er jetzt eine Piratennarbe trägt. Zum Glück ist nichts weggekommen und ich verstehe es als Warnung.
Durch Zufall haben wir Leute wieder getroffen, die mit uns im Colca Canyon waren. Wir haben uns verabredet am Nachmittag mit der Seilbahn auf einen der unzähligen Hügel zu fahren. Die Aussicht war überragend und wenn man bedenkt, das diese Seilbahn eigentlich sowas wie ein öffentliches Verkehrsmittel ist, macht der Weg zur Arbeit dem ein oder anderen gleich viel mehr Spaß.
Den Abend haben wir mit Internet-Research und Planungschaos verbracht.
Am nächsten Tag ging der Vormittag auch wieder mit Flügesuche und dem ein oder anderen finnischen Nervenzusammenbruch drauf, weil die zwei jetzt doch nicht mit nach Kolumbien kommen und die Flüge nach Finnland super teuer sind. Endlich ist auch wieder Eline mit uns vereint! Wir haben uns eine Tour für Uyuni am nächsten Tag besorgt und sind anschließend als netten Ausflug noch ins Valle de la Luna (Mondtal). Dort sind super komische Gesteinsformationen zu sehen, die einen an den Mond erinnern.
Abends sind wir dann wieder mal in einen Nachtbus nach Uyuni gestiegen, der entgegen aller Erwartungen leider eher einer finnischen Sauna glich als der üblichen Eishöhle…