Von Puno aus sind wir nochmal 2 Stunden gefahren bis wir an der peruanisch-bolivianischen Grenze angekommen sind. Als erstes galt es einen Ausreisestempel abzugreifen, und dazu benötigt man den Papierwisch, den man bei der Einreise erhält und von dem einem nicht gesagt wird, das man ihn unbedingt behalten muss. Ansonsten muss man nämlich 30 Soles bezahlen (Hallo, Extrakosten!). Vorbildlich deutsch wie ich nun mal bin hatte ich ihn zum Glück noch behalten. Dann läuft man ca. 200m, durch einen Steinbogen, ab nach Bolivien. Dort wartete allerdings schon die nächste Hürde: die Computer funktionierten nicht, ‚Sytem is down‘. Also musste man irgendwo, eventuell in den zweifelhaft zahlreichen Copyshops um das Immigrationsbüro, eine Kopie seines Reisepasses auftreiben, die die Behörde behalten kann (vielleicht ist das Sytem ja öfter mal ‚kaputt’…).
Vorbildlich deutsch wie ich nun mal bin hatte ich eh eine Kopie dabei.
Nach einem Hagelsturm im Bus und noch mal Geld für den ‚Eintritt‘ auf die Halbinsel, haben wir es dann bis nach Copacabana in ein eher verlassenes Hostel geschafft.