Wochenende Nummer 2

Samstag gab es leider in ganz Urubamba einen Stromausfall, sodass meine geplante Back-Action erstmal vertagt werden musste. Stattdessen habe ich geputzt, gelesen und bin mit dem Bus (der leider zwei Stunden!!!) gebraucht hat nach Cusco gefahren. Dort habe ich noch ein paar Vorbereitungen für meinen Treck am Montag getroffen und zwei Freunde, die ich vom Santa Cruz Treck in Huaraz kenne zum Mittagessen getroffen (Lasse (D) und Lea (CAN)). Anschließend gab es noch kurz ein Briefing für den Treck und dann nahm das Unheil seinen Lauf. Schon auf dem Weg zum Collektivo durch wieder mal Sturzbäche von Regen habe ich mich komisch gefühlt, im Collektivo selbst konnte ich dann nur noch nach einer Plastiktüte fragen und den Rest der holprigen Fahrt durch Dunkelheit, Hagel und Sturm habe ich damit verbracht, mich möglichst unauffällig zu übergeben und niemanden anzuspucken. Die beiden Peruaner links und rechts von mir haben erstaunlich friedlich geschlafen. Irgendwie habe ich mich nach Hause geschleppt, und auch dort war noch nicht alles vorbei. Ich schätze mal, ich habe tatsächlich so einiges in Renzo’s Praxis mitgenommen, vielleicht den ein oder anderen Norovirus…
Heute habe ich dementsprechend anstatt mit Plätzchen backen im Kinderhaus mit Auskurieren und letzten Vorbereitungen meiner Abreise verbracht, in der Hoffnung das bis morgen früh um 4 auch die letzten Spuren meiner Krankheit beseitigt sind. Denn dann geht es los auf den Salkantaytrail.
Heute Abend in Cusco treffe ich noch einen weiteren Traveller Kumpel aus der ersten Woche Reisen und dann gehe ich früh schlafen!

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