Rainbow Mountains

Um 3.00 klingelte der Wecker und angesichts des strömenden Regens draussen hätten wir uns alle lieber nochmal umgedreht. Stattdessen haben wir (Ben, Daniel, Angeline und ich) uns wanderfertig gemacht und in den Regen gestellt, bereit zur Abholung. Natürlich kam der abs zu spät und die drei Stunden Fahrt bis zum Frühstücksstopp haben fast alle geschlafen. Dann wurden wir zusammen mit gefühlt hundert anderen Minivans zum Startpunkt des Hikes gebracht, ausgespuckt und los ging es. Die Landschaft war wie immer überragend, aber das Wetter war mit Regen, Graupel und Wind nicht ganz auf unserer Seite.
Der Aufstieg auf 5000m war sehr gut besucht, es wurden Pferde angeboten und gerade gegen Ende kam man immer mehr außer Puste.
Die Rainbow Mountains haben ihren Namen erhalten, weil sich verschiedene Gesteinsschichten aufeinander gelagert haben und den Bergen eine bunte Farbe geben.
Allerdings wurde der Gipfel von dicken Wolken verdeckt, sodass man quasi nichts davon sehen konnte. Wir haben zufällig Chris, Mario und Alex wieder getroffen und sind recht schnell wieder herabgestiegen, weil das Wetter mit hintergündlichem Donnergrollen immer ungemütlicher wurde.
Die letzten Kilometer waren sehr nass und wurden durch Schlammlachen zu einer Schlitterpartie hoch zehn.
Völligst ausgehungert haben wir gegen Nachmittag unser Mittagessen erhalten und dann ging es per höchst unterhaltsamen Busfahrt (Angeline hat mir auf den holprigen Strassen einen Hairwrap gezaubert) zurück nach Cusco.

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