Trujillo

Nach ausgiebiger Erkundungstour und Einkaufen auf dem Markt (tausend Mal günstiger als im Supermarkt!) haben wir abends zusammen mit einer Französin gekocht und uns fast ins Koma gegessen. Anschließend waren wir nur noch in der Lage, ‚Captain Fantastic‘ zu schauen, der im Übrigen super ist.
Nach ebenfalls ausgiebigem Frühstück sind wir zu viert zu den Ruien der Chimú Stadt Chan Chan aufgebrochen. Mitten in der Wüste kann man hier präinkäre Überreste von Gebäuden und Palästen sehen.
Die volle Kulturdröhnung haben wir uns dann noch gegeben, indem wir uns bis zu den Huacas del Sol y de la Luna durchgeschlagen haben. Das sind Moche Tempel die ursprünglich eine siebenstöckige Pyramide waren. Mit dabei überall die peruanischen Nackthunde (wahrlich hässliche Geschöpfe!), die aufgrund ihrer höheren Körpertemperatur früher als Heizkissen für Leute mit Arthritis genutzt wurden.
Den Abend haben wir auf dem Hauptplatz in Trujillo in der untergehenden Sonne damit verbracht, die Einheimischen bei ihren sonntäglichen Familien-Ausflügen zu beobachten. Sonntags ist es in Südamerika tatsächlich anders als an allen anderen Tagen, irgendwie ausgestorbener an den normalerweise geschäftigen Orten (Restaurant finden wirklich ein Ding der Unmöglichkeit!) und geschäftig dort, wo sonst eher weniger Leute entspannen.

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