Dodgy Durban

Von Umzumbe aus ging es für uns direkt nach Durban, Südafrikas drittgrößte Stadt. Nach dem Checkin im Hostel sind wir zunächst durch das uShaka Village gelaufen, einem kleinen sehr touristischen Einkaufszentrum neben einem Freizeitpark. Kurz am Strand entlang flaniert, sind wir dann in sehr komische und zuweilen unsichere Strassen abgebogen. Wir wurden zwar vorgewarnt, die Gegend sei ’not safe‘ aber so richtig gefährlich hat es sich auch nicht anfühlt. Vielleicht bedingt durch Ostern und deshalb geschlosse und heruntergekommene Geschäfte etwas gespenstisch. Da uns die Strassen nicht sehr überzeugten sind wir lieber wieder zum Strand abgedreht. Doch auch dort sollten wir noch in den Genuss der Kriminalität einer Großstadt kommen: Sophies Tasche samt Inhalt verschwand trotzdem immer einer von uns auf den Handtüchern lungerte. Kurze Panik und etwas Stress, denn sämtliche Karten mussten nun gesperrt werden.
Während Sophie und Erik noch der nächsten Polizeistation einen Besuch abstatteten, sind Lilli und ich zum nächsten Supermarkt gelaufen, leider durch eine sehr zwielichtige Gegend und auf dem Rückweg bei einbrechender Dunkelheit.
Wieder vereint im Hostel haben wir uns dann ziemlich erschlagen vom Tag ‚Bunny Chow‘ bestellt, was als Spezialität von Durban gilt. Dabei handelt es sich um ein halbes Toastbrot, ausgehöhlt und mit indischen Curry gefüllt (Durban ist die Stadt mit der größten indischen Einwohnerzahl neben Indien selbst). Super ‚Lekker‘!
Insgesamt hat Durban auf uns nicht so den allerbesten Eindruck hinterlassen, aber sicherlich haben wir die schönen Ecken nur nicht gefunden 😉

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert