{"id":338,"date":"2013-01-22T00:46:53","date_gmt":"2013-01-21T13:46:53","guid":{"rendered":"http:\/\/skip-winter.polarvogel.de\/?p=338"},"modified":"2013-07-02T17:50:22","modified_gmt":"2013-07-02T07:50:22","slug":"von-bedugul-nach-lovina","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/skip-winter.polarvogel.de\/?p=338","title":{"rendered":"Von Bedugul nach Lovina"},"content":{"rendered":"<p>Zusammen mit zwei holl\u00e4ndischen M\u00e4dels sind wir eine halbe Stunde nach der ausgemachten Zeit abgeholt worden (prinzipiell sollte man sich bis zu einer Stunde nach Verabredung keine Gedanken machen).<br \/>\nIn einem ziemlich neuen Van wurden wir stets bergauf gekarrt.<br \/>\nErster Stopp: der lokale Markt von Bedugul, dort wo die Einheimischen einkaufen.<br \/>\nAmin hat uns ein original balinesisches Fr\u00fchst\u00fcck besorgt. Mein Ding ist es ja eher nicht so: ziemlich viel Zucker in glibberigen Speisen, die nach Jasmin, Banane oder Kokos schmecken. Serviert wird das Ganze in einem zur Sch\u00fcssel gefalteten Bananenblatt. Eben original!<br \/>\nAu\u00dferdem hat er uns ein paar Fr\u00fcchte gezeigt und f\u00fcr die Holl\u00e4nderinnen Zigaretten von einem Tabak-Stand gedreht. Wir durften auch noch ein paar andere Speisen probieren.<br \/>\nDer n\u00e4chste Stop war eher ungeplant, aber bei so vielen Affen am Stra\u00dfenrand mussten wir einfach anhalten.<br \/>\nAmin hat uns Futter f\u00fcr sie gegeben und wir haben unseren Spa\u00df gehabt (:<br \/>\nDer zweite richtige Halt war an einem Aussichtspunkt, von dem aus man \u00fcber die zwei riesigen Seen schauen konnte, die ganz in der N\u00e4he von Bedugul sind. Au\u00dferdem hatte eine Kerl seine Tiersammlung dort aufgebaut, um ein wenig Geld mit Fotos von Touristen zusammen mit den Tieren zu verdienen.<br \/>\nDer klare Vorteil, wenn man mit einem Einheimischen unterwegs ist, ist definitiv, dass man nicht angeschw\u00e4tzt wird und versucht wird, einem etwas anzudrehen, und dass man prinzipiell irgendwie alles machen darf (vermutlich liegt es auch daran, dass Amin eine Menge Leute kennt).<br \/>\nIch habe die verdammt schwere Schlange auf meinen Schultern gehabt, Marius das Cham\u00e4leon auf seiner Hand, wir haben Bilder von dem riesigen Leguan gemacht und (was am lustigsten war) die drei gro\u00dfen Flederm\u00e4use mit Papaya-St\u00fcckchen gef\u00fcttert. Diese niedlichen Kerle waren richtig gierig!<br \/>\nAmin hat uns ein paar Brocken Indonesisch beigebracht (Hoflichkeits-Floskeln) und weiter ging die Fahrt zum Dschungel.<br \/>\nDort angekommen sollte der Hike starten. Wir wurden quer \u00fcber Plantagen und durch den Urwald gef\u00fchrt, bis hin zu zwei verschiedenen und wirklich beeindruckend gro\u00dfen und m\u00e4chtigen Wasserf\u00e4llen. Dort herrschte richtiger Wind mit Niesel.<br \/>\nUnterwegs wurde uns beinahe alles Wissenswertes \u00fcber die uns begegneten Pflanzen erz\u00e4hlt, eben echtes Guide-Wissen.<br \/>\nWir durften auch auf vielen verschiedenen und (wurde uns versichert nicht giftigen) Pflanzen rumkauen oder an ihnen riechen. Dabei kam viel Interessantes zum Vorschein, auch wenn ich die sch\u00e4rfste Chilli besser doch nicht probiert h\u00e4tte&#8230;<br \/>\nEtwas zerstochen und um einiges Wissen reicher haben wir uns beim n\u00e4chsten Regen in einem kleinen H\u00fcttchen mit Blick ins Tal niedergelassen. W\u00e4hrend wir uns zwischenzeitlich in mitten einer Wolke befanden, hat Amin mit uns eine Probierstunde gemacht: s\u00e4mtliche einheimische Fr\u00fcchte wurden ausgepackt und wir durften alles probieren. Von manchen auch mehrere Sorten, die es in Deutschland garnicht oder selten gibt (Jackfruit, Snakefruit, winzige Bananen, verschiedene Mangos, eine unterwegs selbstgepfl\u00fcckte Ananas und noch viel mehr!)<br \/>\nDas war wirklich spitze!<br \/>\nNach einem weiteren Walk durch Plantagen, wo wir auch Kakaobohnen probieren durften, sind wir zur\u00fcck am Auto angelangt.<br \/>\nDie Mittagspause, bei der das Essen aus Bananenbl\u00e4ttern und ohne Besteck, sondern mit den H\u00e4nden gegessen wurde, fand mitten in den Reisterassen statt.<br \/>\nDer n\u00e4chste Halt sollte am heiligen Baum, dem gr\u00f6\u00dften Baum Balis sein.<br \/>\nDer Umfang dieses Baumes betr\u00e4gt etwa 100m und da sein Stamm aus Wurzelwerk besteht konnten wir hineinsteigen. Ein wahrliches Kletterparadies! Allerdings sch\u00fcttete es zu diesen Zeitpunkt und Klettern w\u00e4re eher ein Risiko. Deshalb ist nur Amin in Flip-Flops hoch und wir sind lieber unten geblieben. Schade!<br \/>\nDer letzte Stop sollte bei den Hot Springs sein. Diese hei\u00dfen Quellen kommen direkt aus den Bergen und sind sehr entspannend. Nach dem ereignisreichen Tag haben wir in den unterschiedlich warmen Becken gebadet und die Seele (und Beine) baumeln lassen.<br \/>\nDie Tour endete in Lovina, wo Amin uns noch an ein niedliches Homestay weitervermittelt hat.<br \/>\nEs hat uns direkt noch ein anderer Typ dazu \u00fcberredet, eine Schnorcheltour am n\u00e4chsten Tag mitzumachen. Eine der beiden Holl\u00e4nderinnen (beide haben einen Tauchschein) hat sich auch f\u00fcr die Tauchtour entschieden.<br \/>\nBali wird mit allem Drum und Dran doch deutlich teurer als gedacht&#8230;<br \/>\nAber wir bezahlen ja f\u00fcr unwiederbringbare Erlebnisse \ud83d\ude09<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zusammen mit zwei holl\u00e4ndischen M\u00e4dels sind wir eine halbe Stunde nach der ausgemachten Zeit abgeholt worden (prinzipiell sollte man sich bis zu einer Stunde nach Verabredung keine Gedanken machen). In einem ziemlich neuen Van wurden wir stets bergauf gekarrt. 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