{"id":2611,"date":"2022-12-09T05:07:04","date_gmt":"2022-12-09T04:07:04","guid":{"rendered":"https:\/\/skip-winter.polarvogel.de\/?p=2611"},"modified":"2022-12-09T05:07:05","modified_gmt":"2022-12-09T04:07:05","slug":"ubud","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/skip-winter.polarvogel.de\/?p=2611","title":{"rendered":"Ubud"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Mit Andrea zusammen haben wir ein Speedboat gesucht &#8211; von dem es wieder hie\u00df, es ginge erst in 2 Stunden. Nach kurzer Diskussion, haben uns zwei Jungs dann doch mitsamt unserer Rucks\u00e4cke auf ihre Roller geladen und zu einer Anlegestelle gefahren, wo auch fr\u00fcher ein Boot ging. In Indonesien ist doch letztendlich alles m\u00f6glich&#8230;In Ubud angekommen haben wir unser Homestay bezogen und uns im Hipster KAFE zum Essen zur\u00fcckgezogen. Wie immer super lecker, aber doch auch westlich und etwas teurer (alles relativ hier). Weil der Nachmittag noch vor uns lag, haben wir spontan einen Roller gemietet und sind nochmal losgezogen &#8211; und wir wurden nicht entt\u00e4uscht. Einmal den wilden Stadtverkehr von Ubud hinter uns gelassen, sind wir durch indonesische D\u00f6rfer gekurvt, die einzigen Wei\u00dfen weit und breit, \u00fcber Reisfelder spaziert und haben zwei wirklich coole Wasserf\u00e4lle aufgesp\u00fcrt: Goa Giri Campuhan und Krisik. Wir hatten die gabz f\u00fcr uns, sind durch Wasser gewatet und durch H\u00f6hlen gekrochen. Einfach tollDie untergehende Sonne \u00fcber den Reisfeldern und die im Fluss badenden Locals haben das Bild komplett gemacht.Zum Abendessen haben wir und wieder mit Johannes und Helene zusammengefunden. Mit Johannes habe ich kurz den n\u00e4chsten Morgen (oder besser fir n\u00e4chste Nacht) durchgesprochen: der Plan war Mount Agung, die h\u00f6chste Elevation auf Bali zu besteigen. Daf\u00fcr sind wir um 1 Uhr nachts aufgestanden, zum Basecamp gefahren und haben in kompletter Dunkelheit mit Stirnlampen bewaffnet den Weg gesucht. Relativ schweigsam sind wir dann durch die Nacht in 4h 1800 H\u00f6henmeter hochgekraxelt. Das war schon sportlich, muss ich sagen. W\u00e4hrend des Sonnenaufgangs allerdings die Spitze bei 3124m zu erreichen hat f\u00fcr alle Strapazen entlohnt. Wir waren die Ersten dort oben und hatten eine Spitzenaussicht bis nach Lombok und die Gili Islands. Auch der Blick \u00fcber den Rest von Bali und in den Krater selbst darf man nicht unerw\u00e4hnt lassen!Der Abstieg dauerte dann doch nochmal 3 Stunden und war eine einzige Schlidderpartie. Ziemlich erledigt mussten wir uns dann noch ein Taxi suchen und auf dem Weg nach Ubud sind wir beide immer wieder im Auto eingenickt. Nach einer verdienten Dusche begann dann der entspanntere Teil des Tages: ein sehr n\u00f6tiges Fr\u00fchst\u00fcck, Yoga mit den M\u00e4dels, eine tiefenentspannende Massage und dann quasi nur noch das Abendessen, welches das Ende dieses spektakul\u00e4ren Tages kr\u00f6nte.Den Samstag haben wir damit begonnen, dass ich das erste mal Hot Yoga ausprobiert habe &#8211; quasi Yoga in der Sauna. Nicht unbedingt mein Ding, aber gut, dass ich es Mal versucht hab. Wir hatten uns wieder ins Spa eingebucht und ich habe zum ersten Mal in meinem Leben eine Pedik\u00fcre erhalten. \u00d6fter mal was Neues (tats\u00e4chlich besser als Hot Yoga).Obwohl sich schon Regenwolken anbahnten, sind wir zum Pura Tirta Empul Tempel aufgebrochen, einem Tempel mit reinigenden, heiligen Quellen, in die man eintauchen kann. Wir mussten zuvor noch einen kleinen Monsunregen abwarten &#8211; wenn es regnet dann halt auch richtig. Der Tempel war zwar sch\u00f6n, aber die H\u00e4ndler im Anschluss etwas abschreckend.Bei einem letzten Abendessen habe ich die anderen nach Berlin verabschiedet und dann alleine mein Hostel 18er Dorm bezogen.Von nun an bin ich erstmal alleine unterwegs.Direkt am n\u00e4chsten morgen bin ich vorm Yoga allerdings mit Devan, einem Kanadier, in der K\u00fcche ins Gespr\u00e4ch gekommen. Nach einer schweisstreibenden &#8218;Fire Yoga&#8216; Session bin ich dann den ganzen Tag mit ihm auf dem Scooter unterwegs gewesen. Wir haben uns zun\u00e4chst von einem Local abfangen lassen, der sich als unser Tourguide verstand und uns ein paar Reisfelder und alte B\u00e4ume gezeigt hat. Unterwegs hat es schon angefangen zu regnen, sodass zumindest ich v\u00f6llig nass bei den Jatuluwih Reisfeldern angenommen bin. Wir haben zun\u00e4chst unseren Guide verabschiedet und dann den Regen abgewartet (hat so mittel gut geklappt), bevor wir ein wenig umher spaziert sind.Im Anschluss haben wir noch den Leke Leke und kurz vor Sonnenuntergang den Nung Nung Wasserfall aufgesucht &#8211; beide waren durch den vielen Regen ziemlich krass und die Luft dort ein einziger Spr\u00fchregen. Etwas unter Zeitdruck sind wir im Dunkeln zur\u00fcck nach Ubud geflitzt, wo ich es gerade so noch zu meiner Massage geschafft hab. Nach einem Tag auf dem Roller nat\u00fcrlich eine Wohltat!Montag fr\u00fch habe ich mich wieder ins Fire Yoga bei Alchemist Yoga gewagt und einen kleinen Spaziergang gemacht, bevor ich mir Fr\u00fchst\u00fcck bei Lazy Cats geg\u00f6nnt habe. Danach bin ich auch schon in ein Gojek (sowas wie Uber) nach Uluwatu (der s\u00fcdlichste Zipfel von Bali) ins Rapture Surfcamp gestiegen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mit Andrea zusammen haben wir ein Speedboat gesucht &#8211; von dem es wieder hie\u00df, es ginge erst in 2 Stunden. 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