{"id":2418,"date":"2018-08-29T23:26:17","date_gmt":"2018-08-29T21:26:17","guid":{"rendered":"https:\/\/skip-winter.polarvogel.de\/?p=2418"},"modified":"2018-08-29T23:26:17","modified_gmt":"2018-08-29T21:26:17","slug":"manuel-antonio-quepos-action","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/skip-winter.polarvogel.de\/?p=2418","title":{"rendered":"Manuel Antonio\/ Quepos Action"},"content":{"rendered":"<p>Dank Costa Rocanischen Verkehrsverh\u00e4ltnissen wurde der Weg nach Quepos an der mittleren Pazifikk\u00fcste zur Tagesaufgabe. Quepos selbst ist wirklich keine Augenweide, aber unsere Hostelbesitzerin daf\u00fcr um so netter, denn sie hat uns gleich einen Guide f\u00fcr den Nationalpark Manuel Antonio f\u00fcr den n\u00e4chsten Tag besorgt (g\u00fcnstiger Preis, super Service).<br \/>\nLeider gibt es keinen Herd in der K\u00fcche und daher mussten wir besonders kreativ werden.<br \/>\nUnseren letzten gemeinsamen vollen Tag haben wir wie so oft fr\u00fch begonnen, Bernie (der Guide, der flie\u00dfend Englisch spricht) hat uns abgeholt und zum Nationalpark gefahren.<br \/>\nDort war es wirklich ziemlich touristisch und &#8218;endlich&#8216; haben wir auch einmal die ganzen amerikanischen Touristen gesehen, von denen immer alle gesprochen hatten. Backpacker waren daf\u00fcr kaum vor Ort.<br \/>\nZusammen mit Bernie und zahlreichen anderen Guides und Touristen sind wir durch den Park gelaufen und haben tats\u00e4chlich einige Tiere gesehen, die wir alleine und mit dem nackten Auge nicht gefunden h\u00e4tten. Durch das Fernglas konnten wir sogar Bilder machen!<br \/>\nZum Abschluss hat uns unser Guide an den Strand gebracht, wo wir noch ein paar Stunden geblieben sind, bevor der Himmel zuzog.<br \/>\nWir haben noch schnell einen Kaffee am Meer getrunken\/ Katinka hat endlich einmal Ceviche probiert, dann sind wir zur\u00fcck nach Quepos gefahren.<br \/>\nF\u00fcr den letzten gemeinsamen Abend war geplant, nochmal sch\u00f6n essen zu gehen.<br \/>\nDas Gewitter hat unsere Pl\u00e4ne leicht nach hinten verlagert und dann flatterte noch eine Hiobsbotschaft ins Haus: die Stadt war den Tag \u00fcber Richtung San Jose komplett abgeriegelt. Roadblocks wegen Fischer-Protesten! Wie sehr habe ich diese lateinamerikanische Angewohnheit vermisst&#8230;.nicht.<br \/>\nEs standen zuf\u00e4lligerweise unsere Weiter-\/Heimfl\u00fcge auf dem Spiel. Tolles Timing!<br \/>\nUnsere Hostelbesitzerin zeigte Mal wieder vollen Einsatz und rief \u00fcberall an. Leider ohne Erfolg: die Br\u00fccke aus der Stadt blieb gesperrt.<br \/>\nUnsere einzige M\u00f6glichkeit war nun noch, um 4:00 den ersten Bus zu nehmen, in der Hoffnung, dass die Ticos m\u00fcde werden w\u00fcrden und zumindest in den fr\u00fchen Morgenstunden die Barrikaden verlassen w\u00fcrden, bevor tags\u00fcber der Streik wieder voll in Kraft treten sollte.<br \/>\nNach einer sehr sehr unruhigen Nacht ging es also um 3:30 Richtung Busbahnhof, wo wir den Busfahrer ersteinmal \u00fcberreden mussten, uns arme Touristen (und noch eine Handvoll weitere gestrandete Reisende, die allesamt Fl\u00fcge haben) \u00fcber seine normale Kapazit\u00e4t hinaus mitzunehmen.<br \/>\nDer Gefrierschrank von Bus wurde zwar immer voller, fuhr jedoch ungehindert bis nach San Jose.<br \/>\nWir haben noch eine gestrandete Holl\u00e4nderin adoptiert und zu viert gefr\u00fchst\u00fcckt und s\u00e4mtliche M\u00e4rkte in der Umgebung rund um die Bushaltestelle unsicher gemacht. Nach den ganzen Turbulenzen der Nacht ein sehr sehr sch\u00f6ner Abschied meiner kleinen Reisefamilie <3\nObwohl wir uns sicherlich bald wieder sehen werden, fehlen mir die beiden jetzt schon. Es war so eine gute Zeit.\nAuf ins n\u00e4chste Abenteuer!\nPURA VIDA\n<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dank Costa Rocanischen Verkehrsverh\u00e4ltnissen wurde der Weg nach Quepos an der mittleren Pazifikk\u00fcste zur Tagesaufgabe. 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