{"id":2275,"date":"2017-08-11T07:17:46","date_gmt":"2017-08-11T05:17:46","guid":{"rendered":"https:\/\/skip-winter.polarvogel.de\/?p=2275"},"modified":"2017-08-11T07:23:20","modified_gmt":"2017-08-11T05:23:20","slug":"welcome-to-fabulous-las-vegas","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/skip-winter.polarvogel.de\/?p=2275","title":{"rendered":"Welcome to fabulous Las Vegas!"},"content":{"rendered":"<p>Und los geht&#8217;s: raus im Morgengrauen, ab in den Airliner nach FRA, einchecken, ruml\u00fcmmeln, exzessiv Filme schauen, Flugzeugessen genie\u00dfen, leicht nerv\u00f6s in Philly umsteigen (wollen &#8218;mer se neilasse?!) und ziemlich viel mit Nackenstarre schlafen. Endlich sind wir in Las Vegas angekommen. WIR schon -Sassis Backpack allerdings nicht.<br \/>\nAlso setzten wir uns mit der Airline auseinander- Klappe die erste. Am sp\u00e4ten Abend schaffen wir es dann ins Hostel, wo wir todesfertig in die Betten fallen.<\/p>\n<p>Mit mittelleckeren aber gratis Pancakes haben wir den Morgen begonnen, sind erst zur &#8218;Fremont Experience&#8216; bei uns ums Eck gestiefelt (eine kleine Version des eigentlichen Las Vegas Strip) und haben dort -vor der sengenden Hitze der Stadt in ein auf Minusgrade runtergek\u00fchltes Casino gefl\u00fcchtet- unsere weiteren Tage geplant. Es ist hei\u00df in der Stadt und trotzdem friert man immer wieder, in den unz\u00e4hligen Casinos und Luxushotels, in denen die Energierechnung wegen der ACs in schwindelerregende H\u00f6hen getrieben wird.<br \/>\nWir sind mit dem Bus ins Herz der Stadt gefahren, am Puls des Gambelns und Konsums. Glitzer &#8211; Lichter &#8211; Lautst\u00e4rke &#8211; B\u00c4M!<br \/>\nAlles wirkt wie in einem Freizeitpark, eine pikante Mischung aus Flip-Flops tragenden Touris, verloddertern Gestalten und Hochkar\u00e4tern. Leider gibt es nicht alles zu studentenfreundlichen Preisen, aber wir schlagen uns durch. Immerhin die Wassershow vorm Bellagio ist umsonst!<br \/>\nDen langen Tag lassen wir mit einem absoluten Highlight ausklingen: auf dem Stratosphere Tower, dem h\u00f6chsten Geb\u00e4ude der Stadt, fahren wir eine adrenalinspiegelsteigernde Achterbahn und den -die Spitze bildenden- Freefalltower. Bei Nacht \u00fcber der leuchtenden Stadt? Wow!<br \/>\nViel zu sp\u00e4t landen wir in den Hostelbetten.<br \/>\nTag 2 startet fr\u00fch mit einer Odyssee zur\u00fcck an den Nabel der Stadt. Wir nehmen an einer Free Walking Tour teil, die wie immer gut ist, fr\u00fchst\u00fccken um die Mittagszeit und wurschteln uns anschlie\u00dfend wieder durch zahlreiche Casinos, Luxushotels, G\u00e4rten, Pools, europ\u00e4ische Sehensw\u00fcrdigkeiten und die knallende Sonne.<br \/>\nNach einem kurzen Ausflug zum Flughafen -keiner kann uns wirklich weiterhelfen und der Koffer fehlt noch immer- verbringen wir den Rest des Abends mit Einkaufen in einem gigantischen 24\/7 Wallmart. Hier besorgen wir neben dem wohl gr\u00f6\u00dften Glas Peanutbutter unseres Lebens auch Ersatzschuhe f\u00fcr Sassi und Campingequipment. Willkommen in Amerika!<br \/>\nWieder fr\u00fch klingelt der Wecker, der Plan ist ein Tagestrip zum Grand Canyon  (wirklich weit k\u00f6nnen wir ja wegen unseres vermissten Teammembers nicht von Sin City weg). Durch planerische Schwierigkeiten und Verquatschen mit redseeligen aber freundlichen Amis kommen wir zwei Stunden sp\u00e4ter los als geplant. Durch die W\u00fcste und klischeeerf\u00fcllende amerikanische D\u00f6rfer geht es bis zum westlichen Teil des Grand Canyon. Ein Zwischenstopp an der Tankstelle wird gekonnt gemeistert, die eher m\u00e4\u00dfigen Stra\u00dfenverh\u00e4ltnisse gekonnt ignoriert. Am Besucherzentrum angekommen werden wir leicht geschockt mit einem 50$ Busticket, das wir gezwungenerma\u00dfen kaufen m\u00fcssen, wenn wir \u00fcberhaupt etwas sehen wollen (mit dem Auto darf man nicht weiter). Schwer touristisch werden wir an verschiedenen Stationen von Shuttle abgeladen. Der Blick auf den Canyon entsch\u00e4digt allerdings f\u00fcr alles. Gigantische Weiten, roter Stein, karge Vegetation und steile Schluchten lassen einen die vorwiegend asiatischen und amerikanischen Touristen vergessen.<br \/>\nHier lockt der Skywalk die Besucher &#8211; eine Touristenattraktion bei der man \u00fcber einen gl\u00e4sernen, \u00fcber dem Canyon schwebenden Ring laufen kann.<br \/>\nWir besichtigen noch ein paar Lehmh\u00fctten der urspr\u00fcnglich einheimischen Indianerst\u00e4mme und machen uns dann auf zu Stop 2, der noch sch\u00f6nere Aussichten und unendliche Weite bietet.<br \/>\nDer letzte Halt ist eine Ranch, auf der man Lasso-werfen kann die aber ansonsten nicht weiter spektakul\u00e4r ist.<br \/>\nNach unserem t\u00e4glichen Besuch am Flughafen (ist schon wie nach Hause kommen) fahren wir immer noch ohne Sassis Kram in unser Hotel, was alle Klischees eines amerikanischen Motels erf\u00fcllt, duschen den Dreck und Staub des Tages ab und besprechen unsere n\u00e4chste Zeit.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Und los geht&#8217;s: raus im Morgengrauen, ab in den Airliner nach FRA, einchecken, ruml\u00fcmmeln, exzessiv Filme schauen, Flugzeugessen genie\u00dfen, leicht nerv\u00f6s in Philly umsteigen (wollen &#8218;mer se neilasse?!) und ziemlich viel mit Nackenstarre schlafen. 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