{"id":2236,"date":"2017-01-23T15:54:58","date_gmt":"2017-01-23T14:54:58","guid":{"rendered":"https:\/\/skip-winter.polarvogel.de\/?p=2236"},"modified":"2017-01-23T15:54:58","modified_gmt":"2017-01-23T14:54:58","slug":"medellin-erster-teil","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/skip-winter.polarvogel.de\/?p=2236","title":{"rendered":"Medellin, erster Teil"},"content":{"rendered":"<p>Sp\u00e4ter als gedacht sind wir in Medellin angekommen. Mit dem Taxi ging es ins Hostel und dann sind Philipp und ich durch die Backpacker-Blase namens El Poblado gelaufen, auf der Suche nach Nahrung. Hier ist alles wahnsinnig hip, auch irgendwie sch\u00f6n, beleuchtet und es sind mehr Gringos auf des Strasse als Einheimische. Ich habe au\u00dferdem Eline und Emiel kurz wieder getroffen und mich sehr \u00fcber die kurze Zusammenkunft gefreut.<br \/>\nAm n\u00e4chsten Morgen bin ich mit Philipp ca. eine Stunde in die eigentliche Innenstadt gelaufen, durch gut bewachte und schicke Wohngegenden, durch laute Strassen, die nach Abgasen riechen, vorbei an coolen Graffitis, durch Ecken, wo der M\u00fcll die Wege s\u00e4umt und dazwischen krass fertige Gestalten sitzen, die in Lumpen oder halb nackt ihre Drogen nehmen. Medellin bietet von super reich bis super arm quasi alles, westlichen Standart und tiefe Abgr\u00fcnde.<br \/>\nAuf einem Obst-und-Gem\u00fcse-Markt haben wir uns eine Erfrischung geg\u00f6nnt und ich habe mir mal wieder eine Monsteravocado gekauft. Das Mittagessen haben wir in einem indisch angehauchten vegitarischen(!) Restaurant gegessen, in dem seltsamerweise nur Locals waren.<br \/>\nUm 14.19 haben wir an der Free Walking Tour teilgenommen, die uns 4h durch Downtown gef\u00fchrt hat. Der Guide hat quasi perfekt Englisch gesprochen und es waren super viele Infos \u00fcber Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der Stadt an der Tagesordnung. Die Tour war wirklich empfehlenswert!<br \/>\nAm Abend war ich noch schnell in einem gigantischen Supermarkt und habe meine Guatap\u00e9-Tour gebucht.<\/p>\n<p>Guatap\u00e9 &#038; surroundings<br \/>\nMit Lars (NL) von der Free Walking Tour habe ich mich heute Morgen um 9.15 getroffen, um 9.50 wurden wir ca. abgeholt. Es ging zun\u00e4chst durch \u00e4u\u00dfere Viertel wie &#8218;Pablo Escaban&#8216;, das nach dessen Sponsor benannt ist, der hier wie ein Gott behandelt wird, weil er den Armen ein Zuhause gegeben hat. Nach kurzem Lookout-Zwischenstopp haben wir dann bei Rapha, dem Haupt-Guide Zuhause gefr\u00fchst\u00fcckt (bestes Fr\u00fchst\u00fcck in ganz SA), mit seinem Welpen gespielt und sind auf dem Dach seines Busses \u00fcber eine Bumpyroad weitergefahren.<br \/>\nWir haben zu mehreren kleinen D\u00f6rfern unterwegs Geschichten geh\u00f6rt (z.b. das Dorf, aus dem das Flower-Festival stammt) und eine Kirche aus Felsen gesehen. In Pe\u00f1ol haben wir dessen gr\u00fcnen See besichtigt und haben anschlie\u00dfend einen Badestopp gemacht. Dort konnten wir von einer Br\u00fccke ca. 7 Meter ins Wasser springen, man ist wirklich lange geflogen!<br \/>\nAm Nachmittag haben wir das eigentliche Highlight bestiegen: den Piedro del Pe\u00f1ol. Das ist ein riesiger Felsen (200m hoch), den man \u00fcber 659 Stufen erklimmt. Oben angekommen hat man einen 360-Grad-Blick \u00fcber die Gegend: tausende kleinere und gr\u00f6\u00dfere Inseln, von gr\u00fcnem Wasser zerteilt. Es ist wirklich mega sch\u00f6n dort!<br \/>\nAm Fu\u00dfe des Felsens hat dann unser sp\u00e4tes Lunch auf uns gewartet, was wieder \u00fcberragend gut war.<br \/>\nDer n\u00e4chste Halt hie\u00df Guatap\u00e9, eine kleine touristische Stadt mit kunterbunten H\u00e4usern. Es gibt hier auch eine Gasse, die komplett von Regenschirmen \u00fcberspannt wird und wo man sehr guten Kaffee genie\u00dfen kann.<br \/>\nIm Dunkeln und sp\u00e4ter auch im Regen ging es dann die ganze Strecke wieder zur\u00fcck (hat gef\u00fchlt ewig gedauert). Mit kurzem Blick auf Medellin bei Nacht war die Tour beendet und ich bin wieder in mein Hostel zur\u00fcckgekehrt&#8230;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sp\u00e4ter als gedacht sind wir in Medellin angekommen. Mit dem Taxi ging es ins Hostel und dann sind Philipp und ich durch die Backpacker-Blase namens El Poblado gelaufen, auf der Suche nach Nahrung. 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