{"id":2186,"date":"2016-12-16T15:05:48","date_gmt":"2016-12-16T14:05:48","guid":{"rendered":"https:\/\/skip-winter.polarvogel.de\/?p=2186"},"modified":"2016-12-16T15:05:48","modified_gmt":"2016-12-16T14:05:48","slug":"copacabana-und-isla-del-sol","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/skip-winter.polarvogel.de\/?p=2186","title":{"rendered":"Copacabana und Isla del Sol"},"content":{"rendered":"<p>Den Tag haben wir viel im Internet und am Telefon verbracht, bis wir uns in der Nachmittagssonne an den Titikakasee getraut haben, wo wir auf einer Terrasse den See \u00fcberblickend ein sp\u00e4tes Mittagessen genossen haben, nicht ganz ohne Probleme sich an die neue W\u00e4hrung zu gew\u00f6hnen. Nach Organisation f\u00fcr den n\u00e4chsten Tag und Marktbesuch sind Sanna und ich (Hanna ist leider etwas angeschlagen) noch auf den Cerro Calvario, dem Haush\u00fcgel von Copacabana hoch. Von dort war die Sicht wirklich wundersch\u00f6n und wir haben im kalten Wind den Sonnenuntergang genossen.<br \/>\nHeute fr\u00fchs haben wir kurz den Regen abgewartet und sind dann zum Bootssteg, haben Fr\u00fchst\u00fcck improvisiert und sind in das ungef\u00e4hr langsamste Boot des Jahrtausends Richtung Isla del Sol gestiegen, das dann auch noch mit der \u00fcblichen s\u00fcdamerikanischen Versp\u00e4tung aufgebrochen ist.<br \/>\nAm n\u00f6rdlichen Teil der Insel angekommen sind wir (nachdem wir &#8220;Wandergeb\u00fchr&#8220; f\u00fcr den n\u00f6rdlichen Teil bezahlt haben) mit aller Gem\u00fctlichkeit von Aussichtspunkt zu Aussichtspunkt geschlendert und haben die Sch\u00f6nheit der Insel aufgesogen. Gegen Mittag haben wir uns an einer Hochzeitsgesellschaft vorbei durch Ruinen zum Seeblick vorgewagt und dort unser Picknick ausgepackt. Etwas zu sp\u00e4t aber sehr zufrieden sind wir dann los, um die Insel von Norden nach S\u00fcden zu durchqueren.<br \/>\nUnterwegs wurden wir zwar immer wieder mit fantastischen Aussichten gesegnet aber leider auch mit zwei weiteren Geb\u00fchren belastet. Irgendwo unterwegs ist uns dann auch aufgefallen, das wir wirklich sp\u00e4t dran sind f\u00fcr das letzte Boot um 16.00 vom s\u00fcdlichen Hafen der Insel. Also haben wir die zweite H\u00e4lfte des Spaziergangs im Stechschritt und mit Zeitdruck im Nacken absolviert. W\u00e4hrend der Norden durch reine Natur besticht, kann man im S\u00fcden viele kleine Hostels und ein s\u00fc\u00df gestaltetes Dorf sehen. Um Punkt Vier sind wir die letzten schiefen Stufen in den Hafen hinab gestolpert und haben uns auf das Sonnendeck des Boots gerettet. Dieses wiederum hat noch einen komischen Touri-Stop eingelegt und ist wieder beeindruckend langsam Richtung Copacabana geschippert. Mit Sonne im Gesicht haben wir den Titikakasee \u00fcberquert, haben in unfassbarer Geschwindigkeit zu Abend gegessen und uns in den Bus nach La Paz gesetzt.<br \/>\nDer stressige Tag in diesem komplett umorganisierten Land (zumindest scheint es bis jetzt so) war damit noch nicht vorbei. Gerade als es fast gem\u00fctlich im Bus wurde durften wir in die K\u00e4lte aussteigen und zwei Bolivianos daf\u00fcr bezahlen, mit einem Boot \u00fcber einen Ausl\u00e4ufer des Sees zu cruisen, w\u00e4hrend der Bus in einer Pappschachtel von F\u00e4hre wahllos herumkreiselte, bis auch der letzte Passagier kalte F\u00fc\u00dfe hatte und Snacks gekauft hatte. Dann ging es nochmal drei Stunden (die H\u00e4lfte davon schon durch die \u00e4u\u00dferen Teile dieser wahnsinnig riesigen Stadt) bis zum Busbahnhof.<br \/>\nHostel suchen &#8211; Bett belegen! Allerdings stellt sich heraus, das das schwieriger als gedacht ist: das erste Hostel ist \u00fcbertrieben teuer, das n\u00e4chste l\u00e4sst uns eine halbe Stunde warten, bis man sich um uns k\u00fcmmert, dann ist die g\u00fcnstigste Option nicht mehr zu haben. Gro\u00dfartig!<br \/>\nEs bleibt nichts anderes \u00fcbrig als solange unbeteiligt dabeizusitzen bis pl\u00f6tzlich doch billige Betten frei sind. Nach Mitternachtsdusche wird dieser verwirrende Tag im 20Bett Dorm beendet&#8230;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Den Tag haben wir viel im Internet und am Telefon verbracht, bis wir uns in der Nachmittagssonne an den Titikakasee getraut haben, wo wir auf einer Terrasse den See \u00fcberblickend ein sp\u00e4tes Mittagessen genossen haben, nicht ganz ohne Probleme sich &hellip; <a href=\"https:\/\/skip-winter.polarvogel.de\/?p=2186\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-2186","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/skip-winter.polarvogel.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2186","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/skip-winter.polarvogel.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/skip-winter.polarvogel.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/skip-winter.polarvogel.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/skip-winter.polarvogel.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=2186"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/skip-winter.polarvogel.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2186\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2187,"href":"https:\/\/skip-winter.polarvogel.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2186\/revisions\/2187"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/skip-winter.polarvogel.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=2186"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/skip-winter.polarvogel.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=2186"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/skip-winter.polarvogel.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=2186"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}