{"id":2172,"date":"2016-12-09T20:01:43","date_gmt":"2016-12-09T19:01:43","guid":{"rendered":"https:\/\/skip-winter.polarvogel.de\/?p=2172"},"modified":"2016-12-09T20:01:43","modified_gmt":"2016-12-09T19:01:43","slug":"salkantaytrail","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/skip-winter.polarvogel.de\/?p=2172","title":{"rendered":"Salkantaytrail"},"content":{"rendered":"<p>Montag fr\u00fchs um 4 stand ich wie verabredet parat -der Bus kam leider erst um 5.<br \/>\nNach holprigen 3 Stunden kamen wir an einem Fr\u00fchst\u00fccksplatz an, wo gegen Aufpreis Essen angeboten wurde (ich habe es mir zur Aufgabe gemacht, m\u00f6glichst wenig der extra\/versteckten Kosten dieses Trips wahr zu nehmen und war also vorbereitet). Da ich das erste Mal &#8218;alleine&#8216; unterwegs war, habe ich mich schnell angefreundet mit einer Gruppe, die wie sich sp\u00e4ter herausstellte leider nicht meine Hikinggruppe war (:<br \/>\nDoch auch mein Team besa\u00df sehr nette Mitglieder, vor allem ein Dreiergespann aus Finnland (Hanna, Sanna, Alex) und ein M\u00e4del aus den Niederlanden (Elina).<br \/>\nZun\u00e4chst ging es bei Sonnenschein los, an einem Kuh-Kadaver vorbei, durch wunderbare Landschaft, per wackelige Br\u00fccken \u00fcber rei\u00dfende Fl\u00fcsse. Am Camp angekommen gab es erstmal \u00fcberraschend gutes Essen. Wasser musste man leider f\u00fcr \u00fcbertriebene Preise kaufen (ich war zum Gl\u00fcck wieder vorbereitet mt Purification Pills). Den Nachmittag sind wir noch zu einem Gletschersee gelaufen, der wirklich sch\u00f6n anzusehen war!<br \/>\nBei Popcorn und hei\u00dfer Schokolade (&#8218;Tea&#8216;) konnten wir uns n\u00e4her kennenlernen bis es Abendessen gab -wieder wirklich fantastisch.<br \/>\nNach einer super kalten Nacht (aber besser als auf dem Santa Cruz Treck) ging es um 5 wieder raus, Fr\u00fchst\u00fcck und los: der zweite Tag ging zun\u00e4chst relativ lange bergauf zum h\u00f6chsten Punkt des Trecks (4600m), der Weg gespickt mit Pausen und Infos \u00fcber die Inkas. Relativ ersch\u00f6pft kamen wir oben an, haben dem Berg unseren Respekt gezollt (leider mehr durch Wolken verdeckt als sichtbar). Auf dem Weg nach unten hat es leider wirklich angefangen zu regnen (Welcome to raining season) und die Landschaft war so wolkenverhangen, das wir wenig gesehen haben&#8230;<br \/>\nNach unserem Deluxe-Lunch ging es drei Stunden \u00fcber steinige, schlammige und dementsprechend rutschige Wege bergab, immer unter dem Plastikponcho versteckt durch den Regen durch den sogenannten &#8218;Wolkenwald&#8216;. Am Camp angekommen waren wir alle ziemlich verfroren (man h\u00e4tte gegen Aufpreis wieder Duschen k\u00f6nnen) und haben uns unterm Dach zusammengesetzt um ein bisschen W\u00e4rme abzubekommen.<br \/>\nNach dem 3-Sterne-Dinner sind dann auch alle relativ schnell in ihren Zelten verschwunden.<br \/>\nWieder mit Coca-Tee geweckt ging es am dritten Tag ohne Regen weiter, zu meinem Gl\u00fcck denn ich habe leider meinen Regenponcho im Camp vergessen. Doof war allerdings, das wir quasi gezwungen wurden, den &#8218;Horsedrivern&#8216; Trinkgeld zu geben. Durch den Regenwald, an Wasserf\u00e4llen vorbei, mit vielen Infos \u00fcber lokale Flora und Fauna, bergab und bergauf, mit vielen guten Gespr\u00e4chen ging es dann einen halben Tag zum dritten Camp in Santa Teresa (zur\u00fcck in der Zivilisation!). Dort sind wir am Nachmittag (per super teurem Bus) zu den Hot Springs gefahren und haben uns einen halben Tag in kochendes Wasser eingelegt, um die K\u00e4lte (eigentlich kaum noch vorhanden) und den Dreck loszuwerden. Das wirkliche Problem in dieser Gegend sind die Moskitos: super aggressiv und in \u00dcberzahl essen sie einen bei lebendigem Leibe auf, egal ob man in Moskitospray gebadet hat oder nicht.<br \/>\nAm Abend haben die K\u00f6che sich nochmal selbst \u00fcbertroffen. Sp\u00e4ter gab es dann nochmal Lagerfeuer und man wurde angehalten, die lokale Wirtschaft durch Getr\u00e4nkekauf anzukurbeln. Die Finnen, Elina und ich waren viel zu m\u00fcde und haben uns lieber die Nacht \u00fcber im Zelt von den Moskitos zerbeissen lassen.<br \/>\nHeute fr\u00fch hat es leider schon beim Fr\u00fchst\u00fcck angefangen zu regnen. Damit war die Lust weiter zu laufen relativ gering. Und dann &#8218;mussten&#8216; wir wieder Trinkgeld an den Koch verteilen.<br \/>\nUnter dem geliehenen Plastik-Poncho schwitzend ging es dann die Strasse entlang durch weniger beeindruckende Landschaft nach Hidr\u00f3electrica. Dort haben wir unter dem Dach eines Restaurants im Regen auf den Teil der Gruppe gewartet, der Ziplining (Extrakosten) versuchen wollte. Irgendwie kann man scheinbar nass sein, frieren und gegen Moskitos k\u00e4mpfen.<br \/>\nImmer an den Gleisen des Zugs entlang ging es -mittlerweile mit Wasserlache in den Schuhen- bis nach Aquas Calientes, wo wir nun im Hostel auf unser Gep\u00e4ck warten, um endlich Duschen zu k\u00f6nnen und trockene Sachen anzuziehen.<br \/>\nLeider stellen wir schnell fest, das die lange ersehnte Dusche ausfallen muss, weil die Wasserversorgung der Stadt lahmgelegt ist. Hinzu kommt, das hier leider alles l\u00e4cherlich \u00fcberteuert ist&#8230;<br \/>\nHoffentlich verziehen sich die Wolken bis morgen, wenn es zum Highlight Macchu Pichu geht!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Montag fr\u00fchs um 4 stand ich wie verabredet parat -der Bus kam leider erst um 5. 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